NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Rezession in Sicht

Berlin - Deutschland steht nach einer OECD-Prognose vor einer Rezession. Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft im dritten und vierten Quartal schrumpfen wird. In der EU verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt bereits im zweiten Quartal, wie eine Schätzung der europäischen Statistikbehörde ergab. Es ging um 0,1 Prozent zurück. Auch die deutsche Metall- und Elektroindustrie spürt die schwächelnde Konjunktur. Im Juli musste sie den zweiten Monat in Folge einen Auftragsrückgang hinnehmen. Positiv läuft indes der Maschinenbau, der seine Prognose für dieses und nächstes Jahr leicht nach oben korrigierte. dpa/rtr

Bahn verstößt nicht gegen EU-Recht

Brüssel/Luxemburg - Im Dauerstreit mit der EU um mehr Wettbewerb im Bahnverkehr hat Deutschland gute Chancen vor Gericht. Die Öffnung der Schiene für Konkurrenten entspricht nach Ansicht eines Gutachters am Europäischen Gerichtshof (EuGH) den EU-Vorgaben. Laut Gutachten vom Donnerstag hat Deutschland bei der Organisation der Anbieter gegen keine EU-Richtlinie verstoßen. Der Infrastrukturbetreiber Deutsche Bahn Netz sei zurecht in eine Holding integriert worden. Deutschland habe zudem rechtmäßig Gebühren für die Schienennutzung festgesetzt.dpa

KfW verkauft 60 Millionen Postaktien Frankfurt am Main - Die staatliche Bank KfW verkauft einen Teil ihrer Post-Aktien. Die Frankfurter Förderbank kündigte am Donnerstagabend den Verkauf von 60 Millionen Aktien der Deutschen Post AG aus ihrem Bestand an. Das entspreche einem Anteil von fünf Prozent. Die Aktien sollten an fünf institutionelle Investoren verkauft werden, danach werde die KfW mit 25,5 Prozent immer noch die größte Aktionärin der Post sein. Die Post-Aktie bewege sich nahe eines Drei-Jahres-Hochs, erklärte die Bank. „Deshalb haben wir den Zeitpunkt der Platzierung für günstig erachtet.“ rtr

P+S-Werften produzieren weiter

Schwerin - Der Insolvenzverwalter der P+S-Werften ist optimistisch, dass es mit dem Schiffbau in Stralsund und Wolgast weitergehen wird. Alle Besteller wollten weiterhin ihre Schiffe, sagte Berthold Brinkmann nach dem Treffen des Gläubigerausschusses in Schwerin. Zu klären seien jetzt mögliche Fertigstellungstermine und die Finanzierung. Gespräche dazu liefen.dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben