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Werften sind gut beschäftigt



Hamburg - Trotz der schwierigen Lage der Branche beschäftigen die Werften in Deutschland erstmals seit vier Jahren wieder mehr Mitarbeiter. Ende August arbeiteten 16 850 Arbeitnehmer auf den Werften, 500 mehr als ein Jahr zuvor. Das ergab die regelmäßige Betriebsräte-Umfrage der IG Metall Küste in Zusammenarbeit mit dem Institut Arbeit und Wirtschaft der Uni Bremen. Dazu kämen 6500 Beschäftigte mit Werkvertrag sowie 3300 Leiharbeiter, heißt es in der am Freitag vorgestellten Studie. dpa

Wechsel bei ThyssenKrupp

Essen - Nach Konzernchef Heinrich Hiesinger kommt mit Andreas Goss ein weiterer ehemaliger Manager von Siemens zum größten deutschen Stahlkonzern ThyssenKrupp. Goss werde als Finanzchef der Stahlsparte auch für die tief in die roten Zahlen gerutschten Werke in den USA und Brasilien zuständig sein, teilte das Unternehmen am Freitag in Essen mit. Neuer Arbeitsdirektor der Stahlsparte soll Thomas Schlenz werden. Er gehört seit 1979 dem Unternehmen an und war von 2001 bis März 2012 Vorsitzender des Konzernbetriebsrates der ThyssenKrupp AG. dpa/dapd

Familienfreundlichkeit wird wichtiger Berlin - Immer mehr Unternehmen in Deutschland bemühen sich offenbar um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Bundesverbandes der Personalmanager gaben drei Viertel der befragten Unternehmen an, in den vergangenen fünf Jahren ihre familienfreundlichen Maßnahmen deutlich ausgebaut zu haben. Den größten Handlungsbedarf sehen die 2750 befragten Unternehmen derzeit bei flexiblen Arbeitszeitmodellen für Führungskräfte. AFP

Mehr Lohn in der Papierindustrie

Wiesbaden/Berlin - Die Tarifparteien der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie haben sich in der Nacht zum Freitag auf Lohnerhöhungen für die knapp 100 000 Beschäftigten geeinigt, teilte der Arbeitgeberverband HPV und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit. Die Löhne werden ab 1. November 2012 um 3,1 Prozent und ab 1. November 2013 um 3,0 Prozent erhöht. Verdi hatte ursprünglich 6,5 Prozent mehr Geld gefordert.dpa

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