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16 verschiedene Smileys



Berlin - Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) will den Ländern bei der Restauranthygiene entgegen kommen. Mit einer Klarstellung im Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch will Aigner den Ländern erlauben, eigene Hygiene-Barometer (etwa Smileys, Kontrollbalken, Ampeln) einzuführen. Das teilte das Ministerium am Montag mit. Eine bundesweit einheitliche Kennzeichnung ist trotz jahrelanger Verhandlungen bislang nicht zustande gekommen. Am Donnerstag und Freitag treffen sich die Verbraucherschutzminister, um einen letzten Anlauf für eine Bundeslösung zu machen. hej

Industrie legt zu, Handwerk verliert

Berlin - Trotz Schuldenkrise hat die deutsche Industrie ihren Umsatz im Juli so stark gesteigert wie seit einem Jahr nicht mehr. Das Verarbeitende Gewerbe nahm 1,9 Prozent mehr ein als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Ein größeres Plus gab es zuletzt im Juli 2011 mit 3,4 Prozent. Damit wurde der im Juni erlittene Rückgang von 1,5 Prozent mehr als wettgemacht. Dafür sorgte vor allem die robuste Nachfrage auf dem Heimatmarkt: Das Inlandsgeschäft wuchs um 2,2 Prozent, das mit ausländischen Abnehmern um 1,7 Prozent. Während der Umsatz mit Kunden aus der Euro-Zone um 0,4 Prozent anzog, legte der mit dem restlichen Ausland um 2,4 Prozent zu. Am besten lief es in der Fahrzeugindustrie (plus 5,8 Prozent). Im Handwerk dagegen lagen die Umsätze im zweiten Quartal 2012 um 3,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Dabei sei die Entwicklung in allen sieben Gewerbegruppen des Handwerks negativ, teilte das Statistikamt mit. rtr/dpa

Chinas Außenhandel schwächelt

Peking - Schwache Außenhandelsdaten haben die schlechten Konjunkturaussichten für China bestätigt. Die chinesischen Importe fielen im August um 2,6 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres, wie die staatliche Zollverwaltung am Montag berichtete. Es war der dritte monatliche Rückgang in Folge. Die schwache Nachfrage nach Waren „Made in China“ durch die Krise in Europa und den USA ließ die chinesischen Exporte auch langsamer als erwartet mit 2,7 Prozent ansteigen. Zur Ankurbelung der Wirtschaft hat die Regierung eine Reihe von Investitionen in Transport- und Straßenprojekte angekündigt, die sich auf umgerechnet 250 Milliarden Euro belaufen. dpa

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