NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Chemie gibt mehr für Forschung aus

Frankfurt am Main - Die deutsche Chemieindustrie hat im zurückliegenden Jahr zwar ihre Forschungsausgaben gesteigert, klagt aber über die Rahmenbedingungen in Deutschland. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) kritisierten mehr als die Hälfte der befragten Firmen die zu geringe steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung. 2011 gab die gesamte Branche dem VCI zufolge 8,8 Milliarden Euro für Forschung aus, 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr. dpa

Lufthansa verkauft mehr Tickets

Frankfurt am Main - Die Lufthansa hat im August mehr Tickets verkauft und ihre Jets deutlich besser ausgelastet als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Fluggäste stieg konzernweit um 3,1 Prozent auf 9,6 Millionen, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt berichtete. Die Auslastung legte um 2,1 Punkte auf 83,8 Prozent zu. Lufthansa konnte nach eigenen Angaben höhere Preise durchsetzen und 3,7 Prozent mehr Sitzkilometer verkaufen.dpa

Collonil investiert in Brandenburg

Berlin - Das Berliner Unternehmen Collonil Salzenbrodt baut seinen Standort im brandenburgischen Mühlenbeck für fünf Millionen Euro aus. Am Dienstag legte der auf Leder- und Schuhpflegeprodukte spezialisierte Hersteller dort den Grundstein für ein Logistikzentrum und eine Sohlenfabrik. Eröffnet werden sollen sie Anfang 2013. Collonil schafft damit nach eigenen Angaben 30 bis 60 neue Arbeitsplätze. CD

Shell stellt Probebohrung ein

Anchorage - Eine riesige Meereisplatte hat das niederländische Ölunternehmen Royal Dutch Shell gezwungen, seine umstrittenen Probebohrungen vor der Nordwestküste Alaskas unmittelbar nach deren Beginn wieder einzustellen. Ein Unternehmenssprecher sagte, das Eis bewege sich auf das Bohrschiff zu, die Arbeiten würden daher für mehrere Tage eingestellt. dapd

Medikamente werden besser geprüft

Straßburg - Arzneimittel sollen in der EU künftig besser überwacht und auf Nebenwirkungen überprüft werden. Mit einer entsprechenden Neuregelung reagierte das Europaparlament am Dienstag auf den Skandal um das Diabetes-Mittel Mediator des französischen Pharmakonzerns Servier. Das Medikament, das auch zum Abnehmen diente, soll für den Tod von mindestens 500 Menschen verantwortlich sein. AFP

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