NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Weltbank würde Griechenland helfen

Berlin - Weltbank-Präsident Jim Yong Kim hat dem wirtschaftlich schwer angeschlagenen Griechenland erneut die Hilfe seiner Organisation angeboten. „Wir sind bereit, jedem Land zu helfen, das von unserer Kompetenz profitieren könnte“, sagte Kim am Dienstag in Berlin nach einem Treffen mit Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel. „Unsere Mitarbeiter haben die Sachkenntnis, die es uns erlaubt, in Krisenzeiten in Ländern wie Griechenland zu helfen.“ Allerdings müsse die Hilfe auch angefordert werden. rtr

Moody’s könnte USA herabstufen

Washington - Die Ratingagentur Moody's erwägt, die Kreditwürdigkeit der USA wegen ihrer hohen Staatsschulden herabzustufen. Die USA könnten ihre Topbonität „AAA“ verlieren, falls sich Regierung und Opposition im kommenden Jahr nicht zu einer Senkung des Schuldenstandes durchringen sollten, teilte die Agentur am Dienstag im New York mit. Dann könnte die Bonität auf die zweitbeste Note „Aa1“ gesenkt werden, hieß es. Derzeit haben die USA bei Moody's die Bestnote „AAA“ mit negativem Ausblick. dpa

Troika gibt Portugal mehr Zeit

Lissabon - Die internationalen Geldgeber haben dem hoch verschuldeten Euroland Portugal mehr Zeit zur Sanierung der maroden Staatsfinanzen gewährt. Das Ziel der Erreichung des von Brüssel erlaubten Haushaltsdefizits von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts sei um ein Jahr auf 2014 verschoben worden, sagte Finanzminister Vitor Gaspar am Dienstag in Lissabon zum Abschluss des fünften Evaluierungsbesuchs der Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds. dpa

Kreml schützt Gazprom gegen EU

Moskau - Im Streit mit der EU-Kommission hat der russische Energiekonzern Gazprom Unterstützung aus dem Kreml erhalten. Der russische Präsident Wladimir Putin unterzeichnete am Dienstag einen Erlass, der das Unternehmen vor den Ermittlungen der europäischen Kartellwächter schützen könnte. Der Text sieht vor, dass russische Unternehmen ausländischen Behörden ohne Erlaubnis des Staates keinen Zugang zu Informationen geben dürfen. dapd

Nachfrage nach Öl steigt

Wien - Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) erwartet, dass ein weltweites Wirtschaftswachstum von mehr als drei Prozent im laufenden und im kommenden Jahr die Nachfrage nach Öl weiter nach oben treiben wird. Für 2012 rechnet die OPEC mit 900 000 Barrels mehr pro Tag, für 2013 noch einmal zusätzlich mit 800 000. Das geht aus einer Prognose hervor, die die OPEC am Dienstag vorlegte. dapd

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