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Barroso verteidigt Bankenaufsicht



Straßburg - Trotz des deutschen Widerstands hält die EU-Kommission an ihrer Forderung nach einer zentralen Kontrolle aller Banken der Euro-Zone durch die Europäische Zentralbank fest. „Es wird eine Aufsicht für alle Banken der Euro-Zone sein“, bekräftigte Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso. Die Aufseher müssten überall hinsehen dürfen, „weil systemische Risiken überall sein können“. rtr

Inflation steigt auf 2,1 Prozent

Wiesbaden - Die Lebenshaltungskosten in Deutschland haben im August deutlich angezogen. Verbraucher mussten für Waren und Dienstleistungen 2,1 Prozent mehr zahlen als noch vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Inflationsrate lag damit über der kritischen Marke von zwei Prozent, bis zu der die Europäische Zentralbank Preisstabilität gewährleistet sieht.AFP

Neckermann droht das Aus

Frankfurt am Main - Für die 2400 Beschäftigten des insolventen Versandhauses Neckermann besteht nur wenig Hoffnung auf eine Weiterbeschäftigung. Der vorläufige Insolvenzverwalter Joachim Kühne gab den Bemühungen um einen Investor nur noch wenig Chancen. Er werde alles dafür tun, um bis Ende September einen ernsthaften Investor zu finden. „Doch die Lage für das Unternehmen wird immer aussichtsloser.“ dapd

Talanx geht nicht an die Börse

Hannover - Der Versicherungskonzern Talanx geht wider Erwarten doch nicht an die Börse. Die Investoren wollten zu wenig Geld für die neuen Aktien bezahlen, begründete der Konzern die überraschende Absage in letzter Minute. Zu dem Unternehmen gehört neben Marken wie HDI und HDI-Gerling auch die Mehrheit am Rückversicherer Hannover Rück. Damit entfällt der größte Börsengang, der in Deutschland für 2011 noch erwartet worden war. Talanx wollte im Zuge des Börsengang eine Milliarde Euro einsammeln. „Wir sind natürlich sehr enttäuscht“, sagte Vorstandschef Herbert Haas. Die Höhe des von den Investoren geforderten Abschlags auf den Unternehmenswert sei aber nicht akzeptabel gewesen. dpa

Emirates bekräftigt Berlin-Plan

Berlin - Lufthansa-Konkurrent Emirates hat den Plan, auch Berlin anzufliegen, bekräftigt. „Das möchten wir auch mit dem Besuch unseres Airbus A380 auf der ILA zum Ausdruck bringen”, sagte Emirates- Chef für Nord- und Mitteleuropa, Volker Greiner, dem Tagesspiegel. Emirates bemüht sich seit 2004 um Landerechte. Das Luftverkehrsabkommen zwischen dem Emirat Dubai und Deutschland sieht aber nur die Nutzung von vier Flughäfen vor. Emirates fliegt bereits Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München an. Emirates würde Berlin täglich anfliegen und so 150 000 zusätzliche Passagiere und Berliner Hotels rund 50 000 Übernachtungen zusätzlich bringen wollen. kph

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