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Dulger will flexible Tarifverträge



Magdeburg - Der neue Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Rainer Dulger, hat sich für eine Umgestaltung des Tarifsystems ausgesprochen. Er halte eine Flexibilisierung der Tarifverträge für notwendig, sagte er am Freitag. Die Arbeitswelt verändere sich ständig. Dem bisherigen Tarifsystem und den dahinterstehenden Denkmustern seien noch immer die Ursprünge der Massenfertigung der 1950er Jahre anzumerken. Daher seien moderne Tarifverträge nötig. dapd

Argentinier verklagt Siemens

Miami/München - Siemens sieht sich in den USA einer Klage gegenüber, in der es um Misshandlungen und Morddrohungen geht. Ein ehemaliger Regierungsbeamter Argentiniens fordert 100 Millionen Dollar Schadenersatz. Siemens habe ihm im Jahr 2000 einen Schlägertrupp auf den Hals gehetzt, weil er die Bestechung bei einem Milliardenauftrag habe öffentlich machen wollen. Siemens lehnte am Freitag eine Stellungnahme ab. Das US-Bezirksgericht in Miami hatte den Kläger vor einem Jahr abgewiesen, nachdem er sich mit seinem Anwalt überworfen hatte. Am Mittwoch reichte er die Klage erneut ein. dpa

Rheinmetall sagt Börsengang ab

Düsseldorf - Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat die Pläne für einen Börsengang seiner Autosparte KSPG angesichts der Konjunktureintrübung auf Eis gelegt. Wegen der anhaltenden, hohen wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten in der Eurozone sieht das Unternehmen „für einen überschaubaren Zeitraum keine Voraussetzungen“ mehr für die Aktienplatzierung, wie es am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Konzernchef Klaus Eberhardt betonte: „Wir stehen unter keinem Zeitdruck, weil die Unternehmensentwicklung mittelfristig auch ohne einen Börsengang von Automotive gesichert ist.“dapd

Weniger Q-Cells-Mitarbeiter ohne Job Düsseldorf - Beim Solarkonzern Q-Cells werden nach seiner Übernahme durch die südkoreanische HanwhaGruppe weniger Arbeitsplätze als zunächst befürchtet abgebaut. Hanwha wolle über 1300 Q-Cells-Mitarbeiter übernehmen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Ende August war noch von nur rund 1250 Menschen die Rede gewesen.

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