NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Reiche meiden die Schweiz

Zürich - Reiche Europäer ziehen massiv ihr Geld aus der Schweiz ab. Wegen des Drucks auf Steuerflüchtlinge und der geplanten Abgeltungssteuer „gehen wir davon aus, dass insgesamt hunderte Milliarden Franken aus der Schweiz abfließen werden“, sagte UBS-Vermögensverwaltungschef Jürg Zeltner in einem am Montag veröffentlichten Interview des Magazins „Schweizer Bank“. Allein bei der UBS werden nach Meinung von Zeltner bis zu 25 Milliarden Euro abfließen. dpa

Jobaussichten locken in den Westen

Berlin - Größere Jobchancen sind einer Studie zufolge ein wichtigeres Motiv für die Abwanderung von Ost- nach Westdeutschland als höhere Löhne. Zuwanderer in einer Region seien umso qualifizierter, je besser die Aussichten auf Beschäftigung dort seien, teilte das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in einer am Montag veröffentlichten Analyse mit. Regionale Lohnunterschiede in Deutschland spielten eine eher untergeordnete Rolle. rtr

Bankenaufsicht: Zweifel an Zeitplan

Wien - Österreichs Notenbankgouverneur Ewald Nowotny hält den von der Europäischen Union vorgeschlagenen Zeitplan für eine EZB-Bankenaufsicht für ambitioniert. Dies gelte besonders für das Vorhaben, ab Mitte 2013 die größten Banken in der Euro-Zone zu prüfen, sagte Nowotny am Montag auf einer Veranstaltung in Wien. rtr

Industrie schafft fast 130 000 Jobs

Berlin/Wiesbaden - Ungeachtet der abgeflauten Konjunktur schafft die deutsche Industrie weitere Arbeitsplätze. Ende Juli beschäftigte das verarbeitende Gewerbe 5,2 Millionen Menschen – so viele wie seit Ende 2008 nicht mehr und rund 129 000 mehr als im Juli 2011, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.dpa

Internetkriminalität nimmt zu

Berlin - Die durch Internetkriminalität verursachten Schäden sind trotz stagnierender Fallzahlen erneut gestiegen. Im Jahr 2011 verursachten Cybercrime-Delikte Schäden von 71,2 Millionen Euro, das entspricht einer Steigerung von 16 Prozent. Dies zeigen das Lagebild „Cybercrime 2011“ des Bundeskriminalamts und aktuelle Umfragen des IT-Branchenverbands Bitkom, die am Montag in Berlin vorgestellt wurden. Unter Cybercrime fallen alle Straftaten, die unter Ausnutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnik oder gegen diese begangen werden. Unterdessen ist im Internet-Browser Microsoft Internet Explorer nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Schwachstelle entdeckt worden. Betroffen seien IT-Systeme, die den Internet Explorer in den Versionen 7 oder 8 unter dem Betriebssystem Microsoft Windows XP sowie in den Versionen 8 und 9 unter Microsoft Windows 7 verwenden, teilte das BSI am Montag mit. Die Schwachstelle werde bereits in gezielten Angriffen ausgenutzt. dapd

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben