NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Geldautomaten werden sicherer

Berlin/Wiesbaden - Geldautomaten werden immer seltener manipuliert. 2011 registrierte das Bundeskriminalamt (BKA) knapp 1300 Angriffe auf die Geräte, wie die Behörde am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Das entspricht einem Rückgang von rund 59 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2010, als rund 3180 Fälle gemeldet wurden. BKA-Präsident Jörg Ziercke begründete die sinkende Zahl von Attacken mit dem Einsatz von Anti-Skimming-Modulen. Die positive Tendenz hält auch 2012 an: Bis Juni wurden laut BKA erst 400 Manipulationen festgestellt. dapd

Kik legt nach Brand Hilfsfonds auf

Bönen - Die vergangene Woche in Pakistan ausgebrannte Textilfabrik hat auch Jeans für die Billigkette KIK produziert. Das Unternehmen bestätigte am Dienstag in Bönen eine entsprechende Meldung des entwicklungspolitischen Netzwerks Inkota. Bei dem Brand der Fabrik von Ali Enterprises in der pakistanischen Metropole Karachi waren 289 Menschen ums Leben gekommen, unter anderem weil Fluchtwege versperrt waren. KIK arbeitet nach eigenen Angaben am Aufbau eines Hilfsfonds, um Verletzten und Angehörigen „schnellstmöglich Hilfe zukommen zu lassen“. AFP

AMD verliert Finanzchef

Sunnyvale - Der aus Deutschland stammende AMD-Finanzchef Thomas Seifert verlässt ohne Vorwarnung den US-Chiphersteller. Das ist ein harter Schlag für das Unternehmen, das unter flauen PC-Verkäufen und dem harten Wettbewerb durch den Erzrivalen Intel leidet. Seifert wolle „anderen Möglichkeiten nachgehen“, erklärte AMD. Der Manager war drei Jahre im Amt. Die Personalie schreckte die Börsianer auf: Die Aktie brach nachbörslich um 10 Prozent ein. Im frühen Dienstagshandel lag das Papier immer noch mehr als 6 Prozent im Minus. dpa

Yahoo verkauft Anteil an Alibaba

San Francisco - Das US-Internetunternehmen Yahoo hat sich von der Hälfte seiner Anteile an der aufstrebenden chinesischen Onlinefirma Alibaba getrennt. Für 7,1 Milliarden Dollar kaufte Alibaba einen 20-Prozent-Anteil von Yahoo zurück, wie nach Abschluss des Geschäfts am Dienstag mitgeteilt wurde. Entsprechende Pläne waren bereits im Mai bekannt geworden. Weitere 550 Millionen Dollar werden für Technologie und Lizenzen fällig. Nach Steuern dürfte der Verkauf Yahoo mindestens 4,2 Milliarden Dollar in die Kassen spülen. dapd

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben