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Athens Finanzminister sieht schwarz

Athen - Der wirtschaftliche Abschwung in Griechenland wird nach Einschätzung der Regierung viel stärker ausfallen, als bisher erwartet. „Wir sind im fünften Jahr der Rezession, und insgesamt ist die Wirtschaft in dieser Zeit um etwa 20 Prozent geschrumpft. Wir erwarten, dass sie bis 2014 um 25 Prozent geschrumpft sein wird“, sagte Finanzminister Ioannis Stournaras auf einer Wirtschaftskonferenz. Auch das Defizit werde dadurch höher ausfallen als gedacht. Die Regierung will in den kommenden Tagen endlich die dringend benötigten Einsparungen in Höhe von 11,5 Milliarden Euro unter Dach und Fach bringen, um Griechenlands Geldgeber zufriedenzustellen. dpa

Wenige Riester-Verträge lohnen sich

Berlin - Der Abschluss eines RiesterRentenvertrags zahlt sich nicht immer aus. In einer aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest schnitten nur fünf von 29 Versicherungsangeboten „gut“ ab, kein einziger war „sehr gut“. Das Problem: Viele Anbieter verlangen hohe Abschluss- und Verwaltungskosten und mindern damit die garantierte Rente. Die Barmenia-Versicherung hält laut Stiftung Warentest sogar 16,5 Prozent vom Kundenbeitrag und 7,5 Prozent von den Zulagen ein. Am besten schnitt im Test das Angebot von Huk24 ab. cne

48-Prozent-Zins ist sittenwidrig

Schleswig - Eine Grundschuld mit einem Zinssatz von 48 Prozent ist nach einem Urteil des schleswig-holsteinischen Oberlandesgerichts sittenwidrig. Wie das Gericht bestätigte, darf das Grundbuchamt Grundschulden mit einem entsprechenden Zinssatz nicht eintragen (Az.: 2 W 19/12). Hintergrund ist der Fall eines 34 Jahre alten Mannes, der einen Darlehensvertrag mit einem gewerblichen Pfandleihunternehmen geschlossen hatte. Für ein Darlehen über 10 000 Euro berechnete die Firma Zinsen und Gebühren. Als Sicherheit sollte der Mann eine Grundschuld an seinem Grundstück über 15 000 Euro zuzüglich 48 Prozent Zinsen eintragen lassen. dpa

Ryanair beschwert sich in Madrid

Berlin - Der Chef der irischen Billigfluglinie Ryanair, Michael O’Leary, hat sich bei der spanischen Verkehrsministerin Ana Pastor schriftlich über die Behandlung durch ihre Behörde beschwert. Namentlich nicht genannte Mitarbeiter hätten gegenüber spanischen Medien behauptet, sie hätten 1201 Fälle von Regelverstößen von Ryanair registriert. Er forderte Pastor auf, diese zu veröffentlichen oder andernfalls zuzugeben, dass die Behauptung falsch sei. Zudem habe eine Mitarbeiterin der Flugaufsicht AESA sich am Sonntag in Madrid Zutritt zu einem Flieger verschafft, Einsicht in sämtliche Unterlagen gefordert und so den Weiterflug um zwei Stunden verzögert. Die Ministerin solle diese Person von Ryanair fern- halten, forderte O’Leary. kph

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