NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Czaja will Förderung mehr verzahnen

Berlin - Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja geht die geplante Konzentration der Wirtschaftsförderung nicht weit genug. „Visit Berlin hätte meines Erachtens dazu gehört, das machen wir dann beim nächsten Mal“, sagte der CDU-Politiker am Montagabend bei einer Veranstaltung der Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner. Diese soll mit der Technologiestiftung Berlin (TSB) zusammengeführt werden, bisher nicht betroffen ist die Tourismusförderung Visit Berlin. Es handelt sich um ein Vorhaben, das die zurückgetretene Wirtschaftsenatorin Sybille von Obernitz (parteilos) angeschoben hat. Nachfolgerin Cornelia Yzer (CDU) wird am Donnerstag vereidigt. Im Koalitionsvertrag heißt es, der Senat wolle das Zusammenspiel der Fördereinrichtungen „kritisch hinterfragen“ und „strategischer und verzahnter aufstellen“. mod

Elektroindustrie verbucht Rekord Frankfurt am Main - Die deutsche Elektroindustrie hat dank wachsender Nachfrage aus Schwellenländern im Juli einen Exportrekord erzielt. Nach einem deutlichen Anstieg im Juni legten die Ausfuhren auch im Juli auf Jahressicht um acht Prozent auf 13,2 Milliarden Euro zu, wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie am Montag mitteilte. Von Januar bis Juli lagen die Ausfuhren demnach bei 91,9 Milliarden Euro – vier Prozent höher als ein Jahr zuvor. dapd

Zalando baut in Nordrhein-Westfalen

Berlin - Der Onlinehändler Zalando wird im Oktober mit dem Bau eines Logistikzentrums in Mönchengladbach starten. Bereits im kommenden Herbst soll der Testbetrieb dort starten, teilte das Unternehmen, das seinen Sitz in Berlin hat, am Montag mit. Demnach sollen in Nordrhein-Westfalen über 1000 Mitarbeiter beschäftigt werden. Der Standort wird Zalando zufolge noch größer als das erste eigene Logistikzentrum in Erfurt, das sich gerade im Testbetrieb befindet. Tsp

HAPPY SIZE]Neckermann lässt Investoren kalt

Frankfurt am Main - Beim insolventen Versandhändler Neckermann zeichnet sich das endgültige Aus für den großen Unternehmensteil der Logistik ab. „Es gibt keinen Investor, der sich dafür interessiert“, sagte am Montag der Frankfurter Verdi-Sekretär Bernhard Schiederig. Im Lager in Frankfurt-Fechenheim arbeiten rund 820 Menschen, die demnach in der kommenden Woche arbeitslos werden.dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar