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Solarbranche geht gegen China vor



Brüssel - Die Solarindustrie der EU wehrt sich mit einer zweiten Beschwerde in Brüssel gegen die Billigkonkurrenz aus China. Der Herstellerverband EU ProSun reichte am Dienstag bei der EU-Kommission „eine Handelsbeschwerde über unzulässige Subventionen für Solarstromprodukte aus der Volksrepublik“ ein, wie der Verband mitteilte. China subventioniere seine Hersteller „mit Milliardenbeträgen“ und habe so in der EU einen Marktanteil von über 80 Prozent erreicht, hieß es in der Erklärung. Die Hersteller erhoffen sich nun Hilfe aus Brüssel. Am Ende könnten Handelsmaßnahmen stehen, die die EU-Industrie gegen die Konkurrenz schützen. Bereits im Juli hatte EU ProSun eine erste Beschwerde gegen die Chinesen eingereicht. Dabei ging es um den Vorwurf des Dumpings. AFP

DHL Express erhöht die Preise

Bonn - Der Express-Zustelldienst DHL Express hat eine allgemeine Preiserhöhung von 4,9 Prozent angekündigt. Die neuen Preise gelten ab dem 1. Januar 2013, wie der Konzern Deutsche Post DHL am Dienstag mitteilte. Das Unternehmen begründete den Preisanstieg mit steigenden Betriebskosten. Zum einen sei dafür die Inflation verantwortlich, zum anderen aber auch verschärfte gesetzliche Vorschriften wie zum Beispiel zusätzliche Sicherheitsanforderungen im Luftverkehr. AFP

Nike stoppt Adidas-Schuh

Nürnberg - Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike hat sich in einem Gerichtsstreit um ein Schuhpatent gegen den Konkurrenten Adidas vorerst durchgesetzt. Das Landgericht Nürnberg-Fürth untersagte Adidas per einstweiliger Verfügung, den Laufschuh „adizero primeknit“ in Deutschland herzustellen und zu verkaufen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag bestätigte. Nike sah darin ein eigenes Patent aus dem Jahr 2002 verletzt. Adidas wollte die Gerichtsentscheidung erst prüfen und lehnte einen Kommentar ab.dapd

Immobilienpreise moderat gestiegen

Frankfurt am Main - Mieter und Käufer von Wohnungen in Deutschland müssen nach Berechnungen des Immobilienverbandes IVD tiefer in die Tasche greifen als ein Jahr zuvor. Die Preise seien binnen Jahresfrist allerdings nur um moderate 3,1 Prozent gestiegen, teilte der Immobilienverband Deutschland (IVD) am Dienstag mit. Von einer Überhitzung des Marktes oder einer Preisblase könne keine Rede sein, erklärte der IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling in Frankfurt. Im Schnitt kostet eine Eigentumswohnung mit mittlerem Wohnwert laut IVD derzeit 998 Euro pro Quadratmeter. In Berlin zahlen Käufer derzeit 1500 Euro pro Quadratmeter, ein Anstieg von über sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der IVD-Wohn-Preisspiegel basiert auf Daten für 390 deutsche Städte. dpa

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