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Endgültiges Aus für Neckermann



Frankfurt am Main - Beim insolventen Versandhändler Neckermann ist der letzte Interessent abgesprungen. Damit wird das Unternehmen zum 30. September geschlossen, wie die vorläufige Insolvenzverwaltung am Donnerstag mitteilte. Der Investor habe wie zahlreiche andere Interessenten letztlich abgewunken. Der finanzielle Aufwand sei wegen des Investitionsstaus im zweistelligen Millionenbereich zu groß gewesen. Mit der Entscheidung verlieren zum 1. Oktober rund 2000 Beschäftigte des Traditionsunternehmens in Frankfurt und Sachsen-Anhalt ihre Jobs. dpa

Gewinn von H&M stagniert

Stockholm - Steigende Löhne in China machen dem schwedischen Moderiesen Hennes & Mauritz (H&M) zunehmend das Leben schwer. Im dritten Geschäftsquartal steigerte H&M seinen Überschuss nur um 0,9 Prozent auf 3,6 Milliarden schwedische Kronen (428 Millionen Euro), wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Dies war deutlich weniger als erwartet. Der Umsatz kletterte dank Neueröffnungen um zehn Prozent auf 28,8 Milliarden Kronen. Jetzt soll sich das Expansionstempo erhöhen. Für Analysten bestätigt sich damit, dass H&M Marktanteile an den großen Konkurrenten Inditex (Zara, Bershka) verliert. dpa

Tester prüfen Winterreifen

Berlin - Den Winterreifen-Test der Stiftung Warentest haben die Reifen der Premiumhersteller gewonnen. Doch auch einige preiswertere Produzenten können in dem Test mithalten, den die Stiftung am Donnerstag veröffentlichte. Gemeinsam mit dem Automobilklub ADAC testete sie 31 Modelle für Klein- und Mittelklassewagen. Dabei schnitten die Reifen überwiegend mit den Noten „gut“ und „befriedigend“ ab. Drei erhielten aber nur die Bewertung „mangelhaft“ und einer ist für die Tester „ausreichend“. AFP

Arzneien in Deutschland zu teuer

Berlin - In Deutschland wird weiterhin zu viel Geld für Medikamente ausgegeben. Rund 3,1 Milliarden Euro könnten die gesetzlichen Krankenkassen ohne Beeinträchtigungen für die Patienten einsparen, wie aus dem am Donnerstag vorgestellten Arzneimittelverordnungs-Report 2012 hervorgeht. Die ihm zugrunde liegenden Daten werden durch das Wissenschaftliche Institut der AOK zusammengestellt. Auf Basis eines exemplarischen Preisvergleichs mit den Niederlanden errechneten sich gar Einsparpotenziale von insgesamt 7,8 Milliarden Euro, sagte Mitherausgeber Ulrich Schwabe. dapd

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