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Neckermann-Name könnte bleiben



Frankfurt am Main - Die traditionsreiche Marke Neckermann könnte trotz der Abwicklung des Frankfurter Versandunternehmens weiterexistieren. „Die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Name Neckermann überlebt“, sagte Insolvenzverwalter Michael Frege der „Wirtschaftswoche“. Im Oktober will der Verwalter ein isoliertes Bieterverfahren für die Kundendaten, Web-Adressen und Markenrechte des Konzerns starten. Für die Job-Perspektiven der rund 2000 Mitarbeiter zeigte sich Frege zuversichtlich. „Wir gehen davon aus, dass zwischen 200 und 300 Mitarbeiter sofort bei einem neuen Arbeitgeber starten werden.“ rtr

Insolvenzverfahren für MZ

Chemnitz/Hohndorf - Das Amtsgericht Chemnitz hat das Insolvenzverfahren für den legendären Motorradhersteller Motorenwerke Zschopau (MZ) eingeleitet. Das teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Christoph Junker am Samstag in Chemnitz mit. Er rechnet spätestens Ende Oktober mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Die Chancen seien gut, die Firma „aus der Insolvenz heraus saniert zu entlassen“, sagte Junker. dpa

Opel plant neue Modelle

Paris - Der Autohersteller Opel will mit einem dreigliedrigen Zukunftsprogramm verlorene Marktanteile zurückgewinnen. „Wir investieren offensiv in neue Produkte: Bis zum Jahr 2016 bringen wir insgesamt 23 neue Modelle und Varianten sowie 13 Motoren und Getriebe auf den Markt“, sagte der seit drei Monaten amtierende Verkaufschef Alfred Rieck auf der Automesse in Paris. dapd

US-Investor will Teil vom Stromnetz

Düsseldorf - Das US-Unternehmen Anbaric prüft einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ zufolge einen Einstieg in das deutsche Stromnetz des Betreibers Tennet. Anbaric wolle sich mit rund vier Milliarden Dollar (drei Milliarden Euro) an Tennet beteiligen, berichtete das Magazin unter Berufung auf das niederländische Wirtschaftsministerium. Tennet gehört dem niederländischen Staat und ist für den Anschluss der Windparks in der Nordsee zuständig. Tennet hatte das Netz 2009 von Eon gekauft. AFP

EU prüft Recycling-Kartell

Brüssel - Die EU-Kommission geht dem Verdacht auf Kartellbildung in der Blei-Recycling-Branche nach. Die Wettbewerbshüter hätten mehrere solche Unternehmen in verschiedenen Ländern der EU unter die Lupe genommen, teilte die Kommission am Samstag mit. Die ins Visier der Kartellwächter geratenen Firmen kaufen demnach zu Recycling-Zwecken gebrauchte Batterien und Bleischrott. Namen nannte die Kommission nicht. rtr

Bedingungen für Rüstungsfusion

Berlin - Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat Bedingungen für eine Fusion des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS mit dem britischen Rüstungsunternehmen BAE Systems formuliert. So forderte Rösler in der „Welt am Sonntag“, dass im neuen Konzern „die beteiligten Länder ihre jeweiligen Standortstärken einbringen können“, Deutschland etwa die Forschungs- und Entwicklungsleistungen. Zudem pochte der Minister darauf, dass Deutschland berücksichtigt wird, wenn über die Sitze der Konzernzentralen entschieden wird. dapd

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