NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

EADS dementiert Scheitern

München/London - EADS und der Rüstungskonzern BAE habe Berichte dementiert, nach denen die Fusion an einer fehlenden Einigung der deutschen, französischen und britischen Regierungen gescheitert sei. „Wir sind von den Regierungen über den Status der Gespräche informiert worden“, sagte ein Sprecher des Konzerns am Freitag. „Aber uns ist zu keiner Zeit vermittelt worden, dass der Deal gescheitert sei.“ EADS arbeitet mit BAE weiter auf den Termin am 10. Oktober hin, bis zu dem nach britischen Recht ein Zwischenergebnis vorliegen muss. dpa

Streit in der Troika

Brüssel - Ein Streit unter den Schuldenkontrolleuren hält die Rettung Griechenlands auf. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass auf dem EU-Gipfel in zwei Wochen grünes Licht für die dringend benötigten 31 Milliarden Euro an neuen Krediten gegeben werde, sagte ein hoher EU-Diplomat am Freitag. Euro-Gruppenchef Jean- Claude Juncker hatte noch Mitte September mit einer Lösung in der zweiten Oktoberwoche gerechnet. Doch daran gebe es „erhebliche Zweifel“, sagte der Diplomat. Die Experten der Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds streiten darüber, wie die erhofften Einnahmen aus der geplanten Steuerreform bewertet werden sollten, hieß es. dapd

Kleinanleger wollen klagen

Berlin - Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) erwartet, dass private Inhaber von griechischen Staatsanleihen in den nächsten Wochen rund 180 Millionen Euro von Griechenland einklagen werden. „Wer Geld haben will, muss klagen“, sagte DSW-Geschäftsführer Thomas Hechtfischer. Die DSW habe bereits 4000 betroffene Anleger registriert, die Griechenland auf Schadenersatz verklagen wollen. Die Forderungen beträfen Verluste, die Anlegern durch den im März 2012 beschlossenen „freiwilligen Zwangsumtausch“ entstanden seien. So verringerte das Land seine Staatsschulden um etwa 100 Milliarden Euro. dapd

Frankreichs Wirtschaft stagniert

Paris - Frankreichs Wirtschaft stagniert das dritte Quartal in Folge. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Statistikinstituts INSEE hervor. „Die französische Wirtschaft ist gestoppt“, sagte der INSEE-Konjunkturexperte Cédric Audenis. Für das dritte Quartal verzeichnete das Institut ein Nullwachstum, das sich im vierten Quartal fortsetzen dürfte. Für das gesamte Jahr 2012 rechnet das INSEE mit einem Wachstum von 0,2 Prozent. dapd

0 Kommentare

Neuester Kommentar