NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Nokia verliert weiter an Boden

Berlin - Der angeschlagene Handyhersteller Nokia verliert offenbar in Deutschland immer mehr Boden. Der Marktanteil an den aktuell eingesetzten Smartphones sei im August auf 17,7 Prozent abgestürzt, wie das Magazin „Focus“ unter Berufung auf Zahlen des Marktforschungsunternehmens Comscore berichtet. Im Jahr zuvor waren es noch 31 Prozent. In den USA nutzen sogar nur noch 3,5 Prozent die Geräte der Finnen, nach 5,2 Prozent im Jahr zuvor. In den fünf größten Ländern Europas zusammen ist der Anteil von 32,6 auf 25,9 Prozent gefallen. In allen drei Regionen hat dem Bericht zufolge der koreanische Hersteller Samsung inzwischen die Marktführerschaft übernommen. dpa

Amazon will keine Miete zahlen

San Francisco - Der Internethändler Amazon will nicht länger Miete für seine Firmenzentrale in Seattle zahlen und kauft sich die Immobilie für mehr als eine Milliarde Dollar. Der US-Konzern will nach Angaben vom Wochenende den Komplex aus elf Gebäuden in der Trendgegend South Lake Union für 1,1 Milliarden Dollar übernehmen. Verkäufer ist der Microsoft-Mitbegründer Paul Allen. Seiner Firma Vulcan Real Estate gehörten die Räume bislang. rtr

Hess setzt auf die Börse

Frankfurt am Main - Der Straßen- und Hausleuchten-Hersteller Hess will mit seinem Börsengang noch im Oktober rund 50 Millionen Euro einsammeln. Das Familienunternehmen aus Villingen- Schwenningen im Schwarzwald plant seine Erstnotiz im streng regulierten Prime Standard für den 19. Oktober, wie aus dem Börsenprospekt hervorgeht. Von diesem Montag an können Anleger bis zum 17. Oktober bis zu 2,645 Millionen Papiere in einer Spanne von 20 bis 23 Euro zeichnen. rtr

Facebook braucht weniger Kredit

New York - Der drastisch eingebrochene Aktienpreis hat für Facebook auch eine gute Seite: Das weltgrößte Online-Netzwerk muss deutlich weniger Steuern zahlen. Facebook wolle eine im Frühjahr vereinbarte Kreditlinie von drei Milliarden Dollar auf rund 1,5 Milliarden Dollar halbieren, berichteten das „Wall Street Journal“ und Bloomberg am Wochenende. Aus dem Kredit sollen Steuern bezahlt werden, wenn Mitarbeiter ihre Aktienoptionen einlösen. Die Steuerlast ist jetzt deutlich geringer als erwartet, weil sich der Aktienkurs seit dem Börsengang im Mai nahezu halbiert hat. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben