NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Start-ups haben schlechten Ruf

Berlin - Der Internetwirtschaft droht ein Mangel an gut ausgebildeten Führungskräften. Jeder zweite Absolvent der Wirtschaftswissenschaften schließt es kategorisch aus, zukünftig bei einer deutschen Online-Firma zu arbeiten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von TNS Infratest bei 1000 Wirtschaftsstudenten im Auftrag von Immobilienscout24 und der Personalberatung Dwight Cribb. Demnach ziehen die Absolventen große Konzerne wie etwa Autohersteller in ihrer Karriereplanung vor. Das liege meist daran, dass sie gar nicht so genau wissen, was Internetfirmen eigentlich machen. So könnte es den Unternehmen bald an Managern fehlen, befürchtet Lars Schmidt, Personalleiter von Immobilienscout24. Die Gründe für das schlechte Abschneiden der Online-Branche seien hausgemacht, meint Dwight Cribb. „Bei vielen Unternehmen setzt erst langsam eine Professionalisierung ein. Das schreckt Bewerber ab.“ Vor allem Startups hätten ein schlechtes Image. vis

E-Books gewinnen Marktanteile

Berlin/Frankfurt am Main - Elektronische Publikationen gewinnen auf dem deutschen Buchmarkt rasant an Bedeutung. Elf Prozent der Bundesbürger lesen bereits digitalisierte Bücher auf E-Readern, Tablet-Computern oder Smartphones, wie der Hightech-Branchenverband Bitkom am Dienstag unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage mitteilte. Vor zwei Jahren sei der Markt in Deutschland nur halb so groß gewesen. Die Unternehmensberatung PwC sagt in einer Studie einen wachsenden Anteil von E-Books am Umsatz der Buchbranche voraus. Dieser steige 2012 um 260 Prozent auf 175 Millionen Euro. AFP

Maersk Line boykottiert Iran

London - Im Zuge der weltweiten Sanktionen gegen den Iran läuft die weltgrößte Container-Reederei Maersk Line keine Häfen in der Islamischen Republik mehr an. Dies sei gestoppt worden, sagte eine Sprecherin. Die Vorteile, die sich aus einer Einschränkung der Geschäfte mit dem Iran ergäben, überwögen die Nachteile. Wichtiger seien gute Handelsbeziehungen mit den USA. Derweil hat die iranische Regierung eine angespannte Haushaltslage eingeräumt und Ausgabenkürzungen angekündigt. rtr

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