NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Wowereit will für Gründer werben

Berlin - Der Regierende Bürgermeister will Berlin im Ausland künftig stärker als Metropole der Gründer präsentieren. Das ist eines der Ergebnisse eines ersten Treffens von Klaus Wowereit (SPD) mit rund 50 Vertretern der Gründerszene am Dienstagabend im Roten Rathaus. Von den Gründern wiederum wünscht sich Wowereit, dass sie künftig klarer äußern, was ihre Anliegen sind, eventuell durch die Gründung einer eigenen Interessenvertretung. Der Dialog soll fortgesetzt werden, sagte Wowereits Sprecher Richard Meng. Auch Unternehmensbesuche seien geplant. vis

Schweden will von Deutschen lernen

Berlin - Die schwedische Arbeitsministerin Hillevi Engström war am Mittwoch zu Gast in Berlin, um sich über das duale Ausbildungssystem in Deutschland zu informieren. Schweden habe bereits eine Reihe von Maßnahmen unternommen, um die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen zu senken, sagte die Ministerin. Derzeit liegt sie bei rund zwölf Prozent. So könnten Arbeitgeber, die junge Leute einstellen, Lohnnebenkosten sparen. Nun soll es darum gehen, die betriebliche Ausbildung zu verbessern. Dabei wolle man von Deutschland lernen, sagte die Ministerin. Gemeinsam mit ihrer Amtskollegin Ursula von der Leyen sprach sie mit Auszubildenden von Siemens. Anschließend besuchte Engström noch eine Ausbildungseinrichtung in Kreuzberg. vis

Urteil gegen Telekom-Spitzel bleibt

Karlsruhe - Die Spitzelaffäre bei der Deutschen Telekom ist strafrechtlich abgeschlossen. Der Bundesgerichtshof bestätigte am Mittwoch das Urteil gegen den früheren Sicherheitschef des Konzerns. Er hatte unter anderem Telefondaten von Aufsichtsratsmitgliedern und Journalisten auswerten lassen und war vom Landgericht Bonn wegen Verletzung des Fernmeldegeheimnisses, Untreue und Betrug zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil ist damit rechtskräftig (Az.: 2 StR 591/11). dpa

Brüssel erlaubt Q-Cells-Übernahme

Brüssel - Die insolvente Solarfirma Q-Cells aus Sachsen-Anhalt darf vom südkoreanischen Konzern Hanwha übernommen werden. Die EU-Kommission teilte am Mittwoch in Brüssel nach einer Überprüfung mit, die Übernahme eines Teils des Unternehmens Q-Cells SE durch die Hanwha-Tochter Hanwha Solar Germany sei mit dem europäischen Wettbewerbsrecht vereinbar. Der frühere Weltmarktführer für Solarzellen aus Bitterfeld-Wolfen war bereits Ende August an die Südkoreaner verkauft worden. Q-Cells hatte im April Insolvenz angemeldet. dpa

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