NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Abu Dhabi steigt bei Daimler aus

Stuttgart/Abu Dhabi - Daimlers bedeutendster Großaktionär, das Scheichtum Abu Dhabi, hat sich von Anteilen des Autobauers getrennt. Der Staatsfonds Aabar besitze keine direkten Stimmrechte mehr an dem Dax-Konzern, hieß es am Donnerstagabend in einer Mitteilung. Die Scheichs hielten über den Staatsfonds Aabar Investments bisher 3,1 Prozent direkt an Daimler. Jedoch hatten sie weitere Anteile verliehen und besaßen dabei so genannte Rücklieferungsansprüche. Unter dem Strich waren so insgesamt 9,04 Prozent Aabar zuzurechnen. dpa

Autofahrer zahlen mehr

München - Deutlich gestiegene Spritpreise haben das Autofahren in Deutschland erheblich verteuert. Die Kraftstoffpreise kletterten binnen Jahresfrist um 8,9 Prozent, wie der ADAC am Donnerstag mitteilte. Der alle drei Monate erhobene Kraftfahrer-Preisindex weist beim Kraftstoffwert mittlerweile 143,1 Punkte auf. Damit hat er laut Automobilclub „ein nie zuvor da gewesenes Niveau erreicht“. Der September sei sowohl bei Benzin als auch bei Diesel der teuerste Monat aller Zeiten gewesen.dapd

US-Zölle für Solarimporte aus China Washington/Peking - Im Streit um billige Solartechnologie aus China haben die USA Produkte aus der Volksrepublik mit hohen Strafzöllen belegt. Die Zwangsabgaben betragen für Solarzellen und Solarmodule aus chinesischer Herstellung zwischen 18 und 250 Prozent, wie das Handelsministerium in Washington am Mittwoch mitteilte. Als Grund nannte es Preisdumping durch die Chinesen. Dazu kommen Anti-Subventions-Zölle von 15 bis 16 Prozent, um Exporthilfen der chinesischen Regierung zu kontern.AFP

Vattenfall-Kraftwerk in Betrieb

Boxberg - Im Braunkohlekraftwerk Boxberg ist ein neuer Block offiziell in Betrieb gegangen. In die Anlage mit 675 Megawatt wurden rund eine Milliarde Euro investiert, wie der Energiekonzern Vattenfall am Donnerstag mitteilte. Nach Unternehmensangaben handelt es sich um eine der modernsten Anlagen zur Stromerzeugung aus Braunkohle. Mit einem Wirkungsgrad von über 40 Prozent werde das neue Kraftwerk etwa 20 Prozent weniger CO2 ausstoßen als ältere Braunkohlekraftwerke, hieß es. Sachsens Grüne und die Umweltschutzorganisation Greenpeace sehen die Inbetriebnahme des neuen Blocks als Rückschritt für Klimaschutz und Wirtschaft.dapd

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