NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Investoren setzen weniger auf China

Peking - Ausländische Unternehmen halten sich mit Investitionen in China zurück. Von Januar bis September fielen sie um 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 83,4 Milliarden Dollar, teilte das Handelsministerium in Peking mit. Der Rückgang beschleunigte sich zuletzt spürbar: Im September gab es ein Minus von 6,8 Prozent. Das Ministerium sieht darin keine dramatische Entwicklung. „Qualität und Struktur der Investitionen haben sich verbessert“, sagte ein Sprecher. 2011 hatte China noch die Rekordsumme von 116 Milliarden Dollar angelockt. dpa

Starker Dollar belastet McDonald’s

Oak Brook - Der starke Dollar und der härtere Wettbewerb in den USA haben das Ergebnis von McDonald’s im dritten Quartal belastet. Der Gewinn fiel um rund drei Prozent auf 1,46 Milliarden Dollar, der Umsatz blieb mit 7,15 Milliarden Dollar gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. McDonald’s wickelt zwei Drittel seines Geschäfts im Ausland ab. Die dort erzielten Einnahmen bringen bei ungünstigem Wechselkurs in den USA letztlich weniger Dollar ein. Doch das ist nicht alles. McDonald’s machte auch die zunehmende Konkurrenz in den USA und einen generellen Abschwung durch die Krise für das schlechtere Ergebnis verantwortlich. dapd

P+S-Werften stoßen auf Interesse

Frankfurt am Main - Nach der Pleite des Schiffsbaubetriebs liegen dem Insolvenzverwalter erste Kaufangebote für die P+S-Werften vor. Es gebe eine „Handvoll“ Offerten für die auf Marineschiffe spezialisierte Peene-Werft in Wolgast, sagte Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann. Über Stralsund gebe es bisher nur Gespräche mit Interessenten. „In Wolgast sehe ich die Chancen zurzeit gut, und in Stralsund müssen wir noch ordentlich kämpfen“, sagte Brinkmann. Mit einem Kredit des Landes Mecklenburg-Vorpommern von gut 25 Millionen Euro wurde eine Transfergesellschaft gegründet für die knapp 1800 Mitarbeiter. dpa

Mallorca fordert Hilfe

Palma de Mallorca - Mallorca und die anderen Balearen haben die spanische Regierung um finanzielle Hilfen gebeten. Wie die Regionalregierung in Palma de Mallorca mitteilte, benötigt die hoch verschuldete Inselgruppe aus dem Hilfsfonds der Madrider Regierung 355 Millionen Euro. Die Ferieninseln sind eine der reichsten Regionen in Spanien. Sie wurden unter der Regionalregierung von Jaume Matas (2003-2007) von einer Serie von Korruptionsskandalen erschüttert. Vor den Balearen hatten bereits sechs der insgesamt 17 Regionen des Landes in Madrid um Hilfe gebeten. dpa

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