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Souverän: Auszubildende sollten Fehler nicht verschweigen



Unterläuft Auszubildenden bei der Arbeit ein Fehler, sollten sie dazu stehen – statt ihn zu vertuschen. Denn durch das Verheimlichen entstehen oft noch größere Probleme, warnt die Ausbildungsexpertin Esther Hartwich in der Zeitschrift „Position“ (Ausgabe 4/2012). Außerdem sei es peinlich, wenn der Fehler im Nachhinein ans Licht kommt. Souveräner sei es, offen zu dem Missgeschick zu stehen und sich zu entschuldigen. Auf keinen Fall dürften Auszubildende das eigene Versagen herunterspielen oder sogar andere dafür verantwortlich machen. Das vermittele dem Vorgesetzen den Eindruck, dem Lehrling fehle es an Problembewusstsein und Verantwortungsbereitschaft, so Hartwich. Zudem zeuge es von mangelnder Teamkompetenz. dpa

Arbeiten im Stehen:

Bewegung nicht vergessen

Müssen Arbeitnehmer viel im Stehen arbeiten wie Verkäufer, sollten sie gelegentlich Kniebeugen machen. „Das regt den Kreislauf an und beugt Krampfadern vor“, sagt Lars Adolph von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Denn durch das Stehen staue sich das Blut in den Venen der Beine. Damit die Muskeln es wieder aufwärts pumpen, brauchen sie Bewegung. Abhilfe könnten Kniebeugen schaffen. Gut sei auch ein Spaziergang am Abend. Bei den Schuhen sollten die Betroffenen auf weiche und bewegliche Sohlen achten. Das beuge unangenehmen Druckstellen vor, so Adolph. dpa

Kontrolle im Posteingang:

E-Mails am Stück abarbeiten

Berufstätige sparen viel Zeit, wenn sie ihre E-Mails am Stück bearbeiten. Denn wer permanent den elektronischen Posteingang kontrolliert, unterbricht sich immer wieder selbst in der eigenen Arbeit. Das kostet Zeit, denn Berufstätige müssen sich in ihre Aufgabe jedes Mal von vorn eindenken, sagt die Karriereberaterin Martina Dressel aus Freital. Sie empfiehlt deshalb, nur ein- bis dreimal am Tag die E-Mails zu checken – und sie dann in Ruhe und konzentriert am Block abzuarbeiten. Das reiche in der Regel völlig aus. dpa

Starker Rückgang: Baugewerbe sucht dringend Lehrlinge

In Bauberufen wie Maurer, Zimmerer, Fliesenleger und Stuckateur werden dringend Lehrlinge gesucht. „Vor allem Firmen in Baden-Württemberg, Bayern und Hamburg haben einen Lehrlingsmangel und suchen händeringend nach jungen Leuten“, sagt Ilona Klein vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe. So ist in Baden-Württemberg etwa die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Vergleich zum Vorjahr um 10,5 Prozent zurückgegangen, so der Verband Bauwirtschaft Baden-Württemberg. Das sei der stärkste Rückgang der vergange- nen zehn Jahre. dpa

Nummer sicher: Vor Weiterbildung den Unterrichtsraum anschauen

Bevor Berufstätige sich zu einer längeren und teuren Weiterbildung anmelden, sollten sie beim Anbieter vorbeigehen, rät Christina Engel von der Stiftung Warentest. Denn sei es dort zu laut oder zu dunkel, könnte das die Teilnehmenden schnell nerven. Bei dem Ortsbesuch sollten beim Veranstalter auch Details nachgefragt werden. Auf dem Weiterbildungsmarkt ist die Konkurrenz groß: Insgesamt gibt es rund 20 000 Bildungsinstitute, sagt Engel. Diese bieten eine Auswahl von 450 000 Kursen an. dpa

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