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Gericht bestätigt Kerviel-Urteil



Paris - Ein Pariser Berufungsgericht hat den früheren Börsenhändler Jérôme Kerviel zur Rückzahlung eines Rekordverlusts von rund fünf Milliarden Euro verurteilt. Damit bestätigte das Gericht am Mittwoch das Urteil von 2010, das überdies eine fünfjährige Haftstrafe vorsieht, zwei Jahre davon auf Bewährung. Kerviel hatte auf einen Freispruch gehofft. Der Händler der französischen Großbank Société Générale hatte zwischen 2007 und 2008 mit einer Summe von 50 Milliarden Euro jongliert, sich verzockt und einen Verlust von 4,9 Milliarden Euro verursacht. dapd

Reisepreise bleiben stabil

Köln - Urlauber müssen in der Sommersaison 2013 im Durchschnitt nicht mehr für ihren Urlaub ausgeben. Die Preise für wichtige Ziele wie Griechenland, Ägypten und Tunesien blieben stabil, teilte der deutsche Veranstalter Rewe Touristik (ITS, Jahn Reisen, Tjaereborg) am Mittwoch mit. Mit einem leichten Anstieg von knapp zwei Prozent müssten Reisende allerdings für Ferien in Mittelmeerländern wie Spanien und Portugal sowie der Türkei rechnen. Die Kosten für eine Fernreise steigen den Angaben zufolge im Schnitt um drei Prozent. dapd

Pumas Gewinn bricht ein

Herzogenaurach - Die Kosten für den Umbau beim Sportartikelkonzern Puma haben im dritten Quartal zu einem herben Gewinneinbruch geführt. Belastet durch Sondereffekte brach der Überschuss um mehr als 85 Prozent auf 12,2 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz verbesserte sich um sechs Prozent auf 892 Millionen Euro. Dem Unternehmen fehlen innovative Produkte, zu lange wurde an alten Strukturen festgehalten. dpa

Dyson wirft Bosch Spionage vor

London - Der britische Staubsaugerhersteller Dyson hat den deutschen Konkurrenten Bosch wegen Industriespionage vor dem Obersten Gerichtshof in London verklagt. Bosch habe einen Ingenieur in der Fabrik in Malmesbury für die Weitergabe von Betriebsgeheimnissen bezahlt, heißt es in der am Mittwoch eingereichten Klageschrift. Bosch-Vizepräsident Wolfgang Hirschburger habe von dem Maulwurf gewusst, teilte Dyson mit. Bosch erklärte, es habe sich um die Aufklärung des Falls bemüht und bedauere, dass Dyson vor Gericht ziehe. dapd

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