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Minijobbern sind 450 Euro erlaubt



Berlin - Die Verdienstobergrenze für die rund sieben Millionen Minijobber in Deutschland steigt von 400 auf 450 Euro. Das beschloss der Bundestag am Donnerstag mit den Stimmen von Union und FDP. Die Oppositionsfraktionen von SPD, Linken und Grünen stimmten geschlossen dagegen. Flankiert werden soll die Neuregelung, die der Bundesrat noch aufhalten kann, von einer Versicherungspflicht für die gesetzliche Rentenversicherung. Daraus können sich die Minijobber auf Antrag aber befreien lassen. Die Erwartung, dass das Einkommen der Minijobber durch die Anhebung steigt, ist nach Einschätzung der Opposition abwegig. Im Schnitt erhielten Minijobber nicht 400, sondern nur 220 Euro, sagte die sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Anette Kramme. dpa

GSW kauft viele Wohnungen in Berlin

Berlin - Der Berliner Immobilienkonzern GSW verleibt sich weitere 4400 Wohnungen in der Hauptstadt ein. Für die insgesamt drei Portfolios lege das Unternehmen 200 Millionen Euro auf den Tisch, erklärte Vorstand Jörg Schwagenscheidt am Donnerstag. „Darüber hinaus sind wir in aussichtsreichen Verhandlungen über weitere rund 3000 Wohnungen. Wir sind zuversichtlich, bindende Kaufverträge noch in diesem Jahr schließen zu können.“ Damit wären die Mittel aus der Kapitalerhöhung im Mai im Großen und Ganzen aufgebraucht, denn die GSW finanziert Zukäufe in der Regel zur Hälfte mit Eigenkapital. rtr

Bergfürst erhält Bafin-Erlaubnis

Berlin - Der Crowdinvestor Bergfürst hat die Zulassung durch die Finanzaufsicht Bafin erhalten und kann nun Aktien platzieren. Wie das Berliner Unternehmen am Donnerstag mitteilte, sei in Kürze die erste Emission und der Start der elektronischen Handelsplattform geplant, auf der Aktien von Start-up-Firmen gehandelt werden können. Bergfürst ist nach eigenen Angaben bisher das einzige Unternehmen der Branche, das es jungen Unternehmen in der Wachstumsphase ermöglicht, sich über die Emission von Aktien zu finanzieren. Tsp

Vattenfall-Verhandlung gescheitert

Berlin - Die Verhandlungen zur Beschäftigungs- und Ausbildungssicherung für die rund 15 000 Beschäftigte von Vattenfall in Deutschland haben die Gewerkschaften für gescheitert erklärt. Die Angebote der Arbeitgeber sei ein Schlag ins Gesicht aller Vattenfall-Beschäftigten und -Auszubildenden, erklärten die Gewerkschaften der Tarifkommission, IG BCE, Verdi und IG Metall, am Donnerstagabend. Völlig inakzeptabel war nach Angaben der Gewerkschaften das Angebot der Arbeitgeber, die Beschäftigungssicherung nur bis 2016 fortzuschreiben, zugleich eine höhere Flexibilität beim Einsatz in anderen Konzernteilen und Tochterunternehmen zu verlangen und gleichzeitig Abstriche bei der Verdienstsicherung zu machen. Tsp

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