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Deutsche sind so reich wie nie

Frankfurt am Main - Die Deutschen häufen immer mehr Geld an: Im zweiten Quartal 2012 stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte auf die Rekordhöhe von 4811 Milliarden Euro. Das teilte die Deutsche Bundesbank am Montag in Frankfurt mit. Allerdings fiel das Plus zum Vorquartal mit 0,2 Prozent relativ gering aus. Die Notenbank führt dies auf erhebliche Kursverluste an den Kapitalmärkten zurück. Zudem schichteten die Sparer ihr Geld wegen der Unsicherheiten in Zusammenhang mit der Schuldenkrise im Euro-Raum um: Zuflüsse gab es bei Bargeld und Sichteinlagen sowie bei den Ansprüchen gegenüber Versicherungen. Aus anderen Anlagen zogen sich Privatanleger zurück. dpa

Inflation verharrt bei zwei Prozent

Frankfurt am Main - Die Inflation in Deutschland hat im Oktober eine Verschnaufpause eingelegt: Die Jahresteuerung blieb wie im Vormonat bei 2,0 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag anhand vorläufiger Zahlen in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum September blieben die Verbraucherpreise unverändert. Die Europäische Zentralbank sieht ein stabiles Preisniveau bei einer Jahresteuerung von knapp unter zwei Prozent. In den vergangenen Monaten hatte teure Energie die Verbraucherpreise in Deutschland angetrieben. dpa

Frankreich ermittelt in Libor-Affäre

Paris - Die Libor-Affäre um manipulierte internationale Referenzzinssätze beschäftigt nun auch die Justiz in Frankreich. Die Staatsanwaltschaft in Paris leitete nach Angaben vom Montag bereits im September Vorermittlungen in dem Fall ein. Auslöser war die Anzeige einer Aktionärin der Bank Société Générale. Sie ist der Auffassung, dass sie durch Manipulationen persönlich geschädigt wurde. Hintergrund der Affäre ist der Verdacht, dass sich Händler verschiedener Institute jahrelang bei Referenzzinssätzen wie dem Libor oder Euribor abgesprochen haben. Diese Zinssätze werden auf der Grundlage von Meldungen der Banken errechnet und geben an, zu welchen Konditionen sich die Häuser untereinander Geld leihen. dpa

Eon schafft 260 Jobs in Berlin

Berlin - Der Energiekonzern Eon will ab dem Frühjahr 2013 in Berlin einen zusätzlichen Standort für seine Servicegesellschaft einrichten. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) begrüßte am Montag, dass dadurch 260 Arbeitsplätze in der Hauptstadt entstünden. Die Servicegesellschaft kümmert sich für den Energiekonzern vor allem um das Personal- und Rechnungswesen. Zwei Standorte sind laut einem Konzernsprecher bereits in Regensburg und Hemmingen angesiedelt. dapd

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