NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Viele E-Bikes kommen aus China

Wiesbaden - 65 000 Elektrofahrräder hat Deutschland in den ersten acht Monaten des Jahres exportiert. Der Gesamtwert der sogenannten Pedelecs mit einer Leistung von maximal 250 Watt habe 63 Millionen Euro betragen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Damit habe der Durchschnittspreis pro Rad bei 974 Euro gelegen. Größte Abnehmer der Elektrofahrräder seien die Niederlande mit 28 000 Stück gewesen. Nach Deutschland eingeführt wurden laut Statistikbehörde 164 000 E-Räder im Wert von 117 Millionen Euro. Hauptlieferant sei China mit 78 000 Pedelecs gewesen. dapd

Billigflüge nehmen wieder zu

Köln - Am Himmel über Deutschland sind wieder mehr Billigflieger unterwegs. Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stieg die Zahl der Low-Cost-Verbindungen in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent. Für die Erholung des zuletzt rückläufigen Markts sorgte demnach vor allem das Spaniengeschäft. Die Zahl der innerdeutschen Billigflugrouten ging dagegen um mehr als acht Prozent zurück. Marktführer bleibt Air Berlin, die im Juli 2300 Starts pro Woche im Low-Cost-Segment durchführten. dapd

Deutsche bei Kaufkraft im Mittelfeld

Bruchsal – Die Kaufkraft der Deutschen ist zwar größer als die der Franzosen und Briten, kann aber mit Liechtenstein und der Schweiz nicht mithalten. Im Vergleich von 42 europäischen Ländern kommen die Bundesbürger mit einer durchschnittlichen Kaufkraft von 20 014 Euro pro Person im Jahr auf Rang acht, teilte das Marktforschungsunternehmen GfK am Dienstag mit. Als Kaufkraft bezeichnet die Erhebung das verfügbare Einkommen ohne Steuern und Sozialabgaben. Am höchsten war die Kaufkraft in Liechtenstein, die Moldawier mussten sich dagegen im Schnitt mit nur 1257 Euro pro Jahr begnügen. dapd

Chrysler stützt Mutterkonzern Fiat

Turin - Der kriselnde italienische Autobauer Fiat hält sich nur dank des florierenden Geschäfts der US-Tochter Chrysler über Wasser. Wie der Konzern am Dienstag in Turin mitteilte, erzielte die Gruppe im dritten Quartal einen Nettogewinn von 286 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie im Vergleichsquartal 2011 (112 Millionen Euro). Fiat allein hätte im dritten Quartal einen Verlust von 281 Millionen Euro eingefahren. dpa

Daimler will flexible Arbeitszeiten

Stuttgart - Der Autobauer Daimler will die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter flexibler gestalten. „Vor dem Hintergrund immer volatilerer Märkte und verkürzter Konjunkturzyklen müssen wir die Flexibilität unserer Arbeitsmodelle rechtzeitig und ohne Vorbehalte auf breiter Basis miteinander diskutieren“, sagte Personalvorstand Wilfried Porth in Stuttgart. Um Möglichkeiten auszuloten, veranstaltete der Autobauer am Dienstag einen Zukunftsdialog mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Forschung. Zuletzt hatte Daimler in Rastatt die Montage der neuen A-Klasse auf drei Schichten ausgeweitet. Im größten Pkw-Werk Sindelfingen fuhr der Autobauer die Produktion unterdessen herunter. dpa

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