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Für Solarstrom fließt weniger Geld

Bonn - Für Solarstrom aus neu ans Netz gehenden Fotovoltaik-Anlagen gibt es künftig weniger Geld. Die Einspeisevergütungen sinken in den Monaten November, Dezember und Januar jeweils um 2,5 Prozent, wie die Bundesnetzagentur bekannt gab. Damit fällt die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgesehene monatliche Absenkung der Einspeisevergütung künftig zweieinhalbmal so hoch aus wie bisher. Die Bundesnetzagentur begründete die Einschnitte mit dem nach wie vor zu hohen Zubau bei Solaranlagen. Von Juni bis September seien mehr als doppelt so viele Anlagen ans Netz gegangen, wie vom Gesetzgeber gewünscht. Allein im September habe der Zubau fast ein Gigawatt betragen. dapd

Flughäfen wachsen langsamer

Berlin - Die großen deutschen Flughäfen spüren Auswirkungen der schwächeren Konjunktur. In den ersten neun Monaten dieses Jahres legte die Zahl der Reisenden noch um 1,9 Prozent auf 153,3 Millionen zu, wie die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen mitteilte. Das Wachstum verlangsame sich aber auch angesichts der Euro-Schuldenkrise und der Luftverkehrssteuer in Deutschland. Der Verband kündigte an, seine bisherige Prognose von einem Passagierplus von 2,6 Prozent für dieses Jahr zu senken. Im vergangenen Jahr war die Zahl der Reisenden an den 22 internationalen Verkehrsflughäfen um drei Prozent auf 198,2 Millionen gestiegen. dpa

Weibliche Fachkräfte holen auf

Gummersbach - Der Unterschied bei Gehältern von Frauen und Männern verringert sich. Wie aus dem „Vergütungsreport 2012“ der Unternehmensberatung Kienbaum hervorgeht, näherte sich die Vergütung von weiblichen und männlichen Spezialisten und Fachkräften in den vergangenen Jahren deutlich an. Mit durchschnittlich 63 000 Euro im Jahr verdienen weibliche Spezialisten noch sieben Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen in vergleichbarer Position. Diese kommen auf ein Bruttojahresgehalt von 68 000 Euro. Auf der Ebene der Spezialisten sind Frauen aber nur mit einem Anteil von 19 Prozent vertreten, bei den Sachbearbeitern stellen sie 58 Prozent. dapd

Handel mit Standortdaten verboten

Berlin - Der Handel mit Bewegungsprofilen von Handynutzern ist nach Angaben der Bundesregierung grundsätzlich verboten. Für die Verarbeitung von Standortdaten setze das Telekommunikationsgesetz enge Grenzen, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums am Mittwoch. Standortdaten dürften nur anonymisiert oder mit Einwilligung des Handybesitzers weitergegeben werden – und dann auch nur an „Dienste mit Zusatznutzen“. Dies sei bei den Plänen des spanischen Telefonkonzerns Telefónica mit seiner deutschen Marke O2 nicht gegeben, ergänzte der Sprecher. AFP

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