NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

RWE plant Windpark in Marokko

München/Düsseldorf - Ein vom Energiekonzern RWE geleitetes Konsortium plant in Marokko den Bau eines Windparks und einer Fotovoltaikanlage. Die Kraftwerke mit einer Stromerzeugungskapazität von je 50 Megawatt sollen zwischen 2014 und 2016 errichtet werden und seien eines von drei Pilotprojekten der Wüstenstrominitiative Desertec, sagte ein Sprecher des Industriekonsortiums. RWE verhandelt derzeit noch mit potenziellen Partnern, die sich beteiligen wollen, teilte RWE mit.dapd

EX-VW-Mann soll Opel-Chef werden

Berlin/Rüsselsheim - Der Automanager Karl-Thomas Neumann soll im kommenden Jahr neuer Opel-Chef werden. Der Zeitpunkt des Wechsels sei noch nicht bekannt, außerdem müsse die Personalie erst noch vom Aufsichtsrat des Autobauers abgesegnet werden, schreibt die „Financial Times Deutschland“. Aus Branchenkreisen hieß es demnach, Neumann könne voraussichtlich erst im Sommer 2013 Opel-Chef werden, denn noch bis vor wenigen Monaten war Neumann Chef von VW in China. Davor war er Vorstandschef beim Zulieferer Continental. Von Opel gab es keine Stellungnahme. dpa

Insolvenzverfahren für P+S-Werften

Stralsund - Gut zwei Monate nach dem Insolvenzantrag für die P+S-Werften hat das Amtsgericht Stralsund das Insolvenzverfahren eröffnet. Als Insolvenzverwalter wurde Berthold Brinkmann berufen, der bereits Ende August die vorläufige Insolvenzverwaltung für die Werften in Stralsund und Wolgast übernommen hatte. Die Gläubiger können ihre Forderungen bis zum 14. Dezember 2012 beim Insolvenzverwalter anmelden, wie Amtsgerichtssprecher Dirk Simon sagte. Die Werften sehen sich mit möglichen Forderungen von mehr als einer halben Milliarde Euro konfrontiert. dpa

Exxon und Shell verdienen weniger

Houston/London - Die Gewinne bei den Energiemultis Exxon und Shell sprudeln angesichts von Rückgängen bei Produktion und Ölpreisen nicht mehr ganz so üppig wie zuletzt. Exxon verdiente nach Angaben vom Donnerstag mit knapp 9,6 Milliarden Dollar im abgelaufenen Quartal sieben Prozent weniger als vor einem Jahr, aber dennoch etwas mehr als erwartet. Grund dafür war eine gestiegene Gewinnmarge im Raffineriegeschäft. Bei Shell schlugen zudem Probleme und ein Rechtsstreit bei der Ölproduktion in Nigeria durch. Der Überschuss sank vor Sonderposten um sechs Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar