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Deutsche trinken mehr Schampus

Wiesbaden - Im Jahr 2011 wurden in Deutschland 333 Millionen Liter Sekt und Champagner konsumiert – 15 Millionen Liter mehr als zwei Jahre zuvor. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, trank jeder Verbraucher in Deutschland 47 Gläser (0,1 Liter) Sekt, Prosecco, Fruchtschaumwein oder Champagner. Das waren zwei Gläser mehr als 2009. Basis für den Pro-Kopf-Verbrauch sind Bürger ab 15 Jahren, die Altersgrenze wurde nach internationalen Statistiken festgelegt. In Deutschland darf Alkohol in Gaststätten, Verkaufsstellen oder in der Öffentlichkeit nicht an Jugendliche unter 16 Jahren abgegeben werden. dpa

Industrie-Aufträge gehen zurück

Berlin - Die deutsche Industrie kämpft mit dem stärksten Auftragsrückgang seit einem Jahr. Im September erhielten die Industrieunternehmen 3,3 Prozent weniger Aufträge als im Vormonat, wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag mitteilte. „Das schwache wirtschaftliche Umfeld des Euro-Raums, aber auch der übrigen Weltwirtschaft schlägt sich mittlerweile deutlicher als im ersten Halbjahr bei der Nachfrage nach deutschen industriellen Erzeugnissen nieder“, hieß es. Die Nachfrage aus dem Ausland war mit minus 4,5 Prozent besonders stark rückläufig, aus dem Euro-Raum kamen sogar 9,6 Prozent weniger Aufträge. dpa

Wirtschaftsweise sind skeptisch

Berlin - Geringes Wachstum, mehr Arbeitslose: Die fünf Wirtschaftsweisen rechnen 2013 mit einer schwächeren Konjunktur als die Regierung. Das Bruttoinlandsprodukt werde sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr um 0,8 Prozent zulegen, berichteten mehrere Medien am Dienstag. Die Regierung erwartet für 2012 ebenfalls ein Wachstum von 0,8 Prozent, das sich aber 2013 auf 1,0 Prozent beschleunigen soll. Die Arbeitslosenquote wird dem Gutachten der Regierungsberater zufolge 2013 leicht auf 6,9 Prozent zulegen. 2012 dürfte sie dagegen mit 6,8 Prozent den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung erreichen. Das Jahresgutachten des Sachverständigenrates wird an diesem Mittwoch in Berlin offiziell vorgestellt. rtr

HSH Nordbank braucht mehr Geld

Hamburg - Wegen drohender Verluste bei Schiffskrediten müssen die Eigentümerländer der HSH Nordbank, Hamburg und Schleswig-Holstein, nach einer neuen Prognose der Bank wohl 1,3 Milliarden Euro Verluste übernehmen. Die Bank rechnet nach ihrer aktualisierten Planung damit, dass ab 2019 „effektive Zahlungen aus der Zweitverlustgarantie der Länder geleistet werden müssten“, teilte das Institut am Dienstag mit. Die sogenannte Zweitverlustgarantie bedeutet, dass die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein für Verluste der Bank in einer Höhe bis zu sieben Milliarden Euro gerade stehen. dapd

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