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Commerzbank will Stellen streichen

Frankfurt/Main - Bei der Commerzbank reißen vor der Präsentation ihrer neuen Strategie die Spekulationen um den erwarteten Stellenabbau nicht ab. Nach Informationen der „Zeit“ könnten den Sparplänen sogar 5000 bis 6000 Jobs zum Opfer fallen. Die Commerzbank wollte den am Mittwoch vorab veröffentlichten Bericht nicht kommentieren. Am Abend teilte das Institut lediglich mit, dass in den kommenden Jahren mehr als zwei Milliarden Euro ausgegeben werden sollen, um das Geschäftsmodell „an die veränderten Rahmenbedingungen in der Finanzbranche“ anzupassen. Wie viele Stellen dies kosten wird, wurde nicht genannt. An diesem Donnerstag stellt die Bank in Frankfurt ihre neue Strategie vor. dpa

Razzia wegen Eurofighter-Deal

München - Die Staatsanwaltschaft München I hat im Zusammenhang mit dem Verkauf von Eurofighter-Flugzeugen durch den Rüstungskonzern EADS an Österreich ein Ermittlungsverfahren wegen Bestechungsverdacht eingeleitet. Im Zuge dieses Verfahrens seien am Mittwoch mehrere Objekte in Deutschland durchsucht worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage. Haftbefehle seien dabei nach seiner Kenntnis nicht vollzogen werden. Zur Zahl der Verdächtigen wollte sich der Sprecher nicht äußern. Diese stünden jedenfalls unter dem Verdacht, ausländische Amtsträger bestochen zu haben. Ein EADS-Sprecher bestätigte, dass Ermittlungen gegen den Konzern stattfinden.AFP

Bombardier streicht 1200 Stellen

Montréal - Der Luftfahrt- und Bahnkonzern Bombardier will weltweit 1200 Stellen streichen. Das teilte das kanadische Unternehmen am Mittwoch in Montréal mit. Begründet wurde dies mit notwendigen Strukturveränderungen und Kosteneinsparungen. Bombardier bekräftigte zugleich die geplante Schließung des Bombardier-Werks in Aachen. Diese Werksschließung, von der etwa 600 Mitarbeiter betroffen sind, war Mitte Oktober bekannt geworden. Die dort wegfallenden Jobs sind laut Bombardier in der Gesamtzahl von 1200 enthalten. AFP

Thyssen-Krupp darf Sparte verkaufen

Brüssel/Düsseldorf - Thyssen-KruppChef Heinrich Hiesinger kann mit dem milliardenschweren Verkauf des Edelstahlgeschäfts die klamme Kasse des Konzerns füllen. Die EU-Kommission gab am Mittwoch die Veräußerung der Tochter Inoxum an den finnischen Konkurrenten Outokumpu unter Auflagen frei. Damit fließen allein eine Milliarde Euro in bar in die Kasse von Thyssen-Krupp. Insgesamt hat die Transaktion ein Volumen von 2,7 Milliarden Euro. Damit kann Outokumpu den größten Edelstahlkonzern der Welt schmieden. Die Freigabe erfolgte unter der Bedingung, dass sich Inoxum von seiner Produktion im italienischen Terni trennt. rtr

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