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Post verdient mit Paketen

Frankfurt am Main - Die Express- und Paketsparte treibt auch bei schwächelnder Konjunktur die Geschäfte der Deutschen Post an. Obwohl die operativen Gewinne in der Briefsparte stark rückläufig waren, erwirtschaftete der weltweit größte Logistikkonzern von Januar bis Ende September unterm Strich 1,1 Milliarden Euro oder 13 Prozent mehr als im Vorjahr. „Wir werden unsere Jahresziele erreichen“, sagte Vorstandschef Frank Appel am Donnerstag bei der Vorlage der Quartalszahlen in Frankfurt. Den Umsatz steigerte das Unternehmen, das weltweit 470 000 Menschen beschäftigt, um 5,8 Prozent auf 40,9 Milliarden Euro. dpa

Staatsanwälte verdächtigen UBS

Stuttgart - Der Schweizer Großbank UBS droht ein neuer Skandal, der auch das Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz gefährden könnte. Die Staatsanwaltschaft Mannheim leitete ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannte Verantwortliche der UBS Deutschland AG wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ein, sagte Sprecher Peter Lintz am Donnerstag. Die Bank wies die Vorwürfe zurück. Die „Stuttgarter Nachrichten“ hatten gemeldet, dass Kapitalanleger über ein internes Verrechnungskonto der UBS Gelder am Fiskus vorbei in die Schweiz transferiert haben. dapd

Spanien besorgt sich Kapital

Madrid - Das krisengeschwächte Euro- Land Spanien hat sich am Donnerstag problemlos langfristiges Kapital besorgt. Bei einer Auktion dreier Staatsanleihen mit Laufzeiten von bis zu 20 Jahren konnte das Land sogar mehr Geld als geplant aufnehmen, insgesamt fast fünf Milliarden Euro, teilte die Notenbank mit. dpa

Deutscher PC-Markt schrumpft

Berlin - Der deutsche PC-Markt ist im dritten Quartal drastisch eingebrochen. Es wurden 19 Prozent weniger Notebooks und Desktop-Computer ausgeliefert als im Vorjahresquartal, wie die Marktforscher von Gartner ermittelten. Besonders hart traf es den langjährigen PC-Branchenführer Hewlett-Packard mit einem Absturz um 29,1 Prozent. Insgesamt wurden in Deutschland im vergangenen Vierteljahr gut 2,67 Millionen PCs verkauft. Als Gründe nannte Gartner die Kaufzurückhaltung vor dem Start des neuen Microsoft-Betriebssystems Windows 8. dpa

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