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Der richtige Umgang: Vorgesetzte sollten Trauernde ansprechen

Trauert ein Mitarbeiter wegen eines Todesfalls, sind Vorgesetzte oft hilflos. Viele wissen nicht, wie sie sich verhalten sollen, erklärt die Psychotherapeutin Rita Rosner in der Zeitschrift „Human Resources“ (Ausgabe 11/2012). Aus Verlegenheit tun viele so, als sei nichts passiert. Couragiert ist das nicht. Besser sei es, auf den Mitarbeiter zuzugehen und ihm Unterstützung zu signalisieren. Gut ist etwa, ihn zu fragen, ob er die Arbeit schafft oder Unterstützung organisiert werden muss. Die Kollegen sollten zurückhaltend sein: Am besten ist es, den Trauernden genau zu beobachten und das eigene Verhalten danach auszurichten. Denn nicht jeder Mitarbeiter wünscht sich tröstende Worte oder Anteilnahme. Mancher möchte lieber nicht angesprochen werden, weil er zwischen Beruflichem und Privatem strikt trennt. Kollegen sollten das respektieren. dpa

Fernunterricht: Arbeitgeber um Unterstützung bitten

Fernlehrgänge sind häufig nicht billig. Manche Betriebe übernehmen jedoch die Kosten für eine Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Arbeitnehmer sollten deshalb in ihrer Firma nachfragen, ob es für einen Fernlehrgang finanzielle Unterstützung gibt. Das rät die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU). Gibt es keine solche Unterstützung, sollten Arbeitnehmer nachfragen, ob sie für den Unterricht möglicherweise einige Tage im Jahr freigestellt werden können. Bei Fragen zu diesem Thema sei häufig auch der Betriebs- und Personalrat ein guter Ansprechpartner. dpa

Ordnung im Büro: Immer freitags den Schreibtisch aufräumen

To-Do-Listen, Unterlagen, Post: Im Lauf einer Woche kommt auf dem Büroschreibtisch einiges zusammen. Um nicht im Chaos zu versinken, sollte zumindest jeden Freitag aufgeräumt werden. So könnten Berufstätige am Montag leichter wieder mit der Arbeit beginnen, rät Andrea Tschirf, Expertin für Zeitmanagement in der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ (Ausgabe 11/12). Wer keine Ordnung auf dem Schreibtisch hält, ist oft auch innerlich durcheinander. Viele Berufstätige schreiben sich außerdem andauernd To-Do-Listen oder machen sich Notizen, um Aufgaben nicht aus den Augen zu verlieren. Um sich im entstehenden Zettelmeer nicht zu verlieren, sollten Projekte ausschließlich an einem Ort notiert werden – etwa im Terminkalender, rät Tschirf. Aufgaben, die weniger als drei Minuten kosten, werden am besten gleich erledigt. dpa

Studie: Stress in Schule und Beruf raubt vielen Jüngeren den Schlaf

Vielen Jüngeren bereitet Druck auf der Arbeit oder in der Schule schlaflose Nächte. So macht solcher Stress 57 Prozent der 14- bis 29-Jährigen auf diese Weise zu schaffen, wie eine repräsentative GfK-Umfrage im Auftrag der Zurich Versicherung ergeben hat. Probleme mit dem Partner raubt dieser Altersgruppe am zweithäufigsten (42 Prozent) den Schlaf. Über alle Altersgruppen hinweg sorgen sich rund vier von zehn Befragte (40 Prozent) so sehr um Arbeitsplatz oder Schule, dass sie schlecht schlafen können. Generell fürchten die Jüngeren den Tod eines geliebten Menschen am meisten (78 Prozent). Krank zu werden, nennt die Hälfte der 14- bis 29-Jährigen. Die wichtigsten Sicherheitsanker sind für neun von zehn jungen Menschen die Familie und der Partner. An zweiter Stelle: die Freunde (76 Prozent). Der Arbeitsplatz gibt knapp einem Viertel (23 Prozent) Sicherheit. dpa

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