NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

OPEL

GM-Boss leistet Treueschwur

Nach immer wieder aufkommenden Gerüchten um einen möglichen Verkauf der Tochter Opel hat GM-Boss Dan Akerson den Mitarbeitern in Rüsselsheim die Treue geschworen. GM werde Opel nicht verkaufen und das Europageschäft nicht aufgeben, sagte der Chef der Opel-Mutter am Donnerstag vor mehr als 5000 Opelanern in Rüsselsheim. Opel spiele eine wichtige Rolle für die Produktentwicklung im Konzern weltweit. Dies gelte etwa in Sachen CO2-Einsparung. dpa

TEXAS INSTRUMENTS

US-Chiphersteller streicht Jobs

Texas Instruments zieht sich aus dem Geschäft mit Chips für Smartphones und Tablet-Computer zurück und streicht deswegen 1700 Stellen. Der Ausstieg bei mobilen Chips soll jährlich 450 Millionen Dollar (353 Millionen Euro) einsparen. Zuletzt musste der US-Chiphersteller einen Umsatzrückgang hinnehmen. Auch die Gewinnprognose für das laufende Quartal fiel schwächer aus als vom Markt erwartet. dpa

METRO

Kampf um Media-Saturn geht weiter

Der Streit um die Macht bei Europas führendem Elektronikhändler Media-Saturn findet kein rasches Ende. Nach dem Erfolg des Metro-Konzerns vor dem Oberlandesgericht München und einem Schiedsgericht im August legte Minderheitseigentümer Erich Kellerhals gegen die Urteile Rechtsmittel ein, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Der 72 Jahre alte Firmengründer ringt seit langem mit der Metro um den Kurs der Ketten Media Markt und Saturn. Dabei geht es vor allem um ein Vetorecht für Kellerhals. Ob er mit seinen Beschwerden Erfolg haben wird, ist noch offen. dpaOLG MÜNCHEN]

WMF

Küchenexperte verdient weniger

WMF hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres trotz eines gestiegenen Umsatzes weniger verdient. Probleme macht weiterhin das Segment Elektrokleingeräte. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Konzernumsatz bis Ende September um fünf Prozent auf 704,6 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sank hingegen um zehn Prozent auf 38,7 Millionen Euro, wie der Konsumgüterhersteller am Donnerstag in Geislingen mitteilte. dpa

BEATE UHSE

Erotikkonzern schreibt Gewinn

Der Erotikkonzern Beate Uhse sieht sich wieder auf dem Weg zu alter Kraft. In den ersten neun Monaten dieses Jahres erzielte das Flensburger Unternehmen einen operativen Gewinn (Ebit) von knapp 1,3 Millionen Euro, wie Beate Uhse am Donnerstag mitteilte. Ein Jahr zuvor war es noch ein Verlust von 4,8 Millionen Euro. Der Umsatz von Januar bis September schrumpfte dagegen im Jahresvergleich um 5,5 Prozent auf gut 103 Millionen Euro. dapd

CTS EVENTIM

Tourneen helfen Ticketvermarkter

Europas größter Ticketvermarkter CTS Eventim hat dank erfolgreicher Konzerttourneen dieses Jahr bislang mehr Geld verdient. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um 4,8 Prozent auf 362,7 Millionen Euro, der operative Gewinn (Ebit) legte um knapp 40 Prozent auf 54,4 Millionen zu, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Treiber waren die Tourneen von Bryan Adams, Coldplay und Nickelback. rtr

INFINEON

Rechtsstreit zieht sich hin

Der milliardenschwere Rechtsstreit zwischen Infineon und dem Insolvenzverwalter der einstigen Tochter Qimonda zieht sich in die Länge. Das Landgericht München kündigte am Donnerstag an, im kommenden Sommer mehrere Gutachter zu berufen, die ihre Einschätzung über die umstrittene Bewertung des früheren Speicherchipherstellers abgeben sollen. Insolvenzverwalter Michael Jaffé wirft Infineon vor, den Unternehmenswert von Qimonda im Zuge der Ausgliederung 2006 zu hoch angesetzt zu haben, und verlangt für die Gläubiger von dem Konzern eine Nachzahlung über mehr als 3,35 Milliarden Euro. Infineon weist die Vorwürfe zurück. rtr

GAZPROM

Southstream kann starten

Der russische Gaskonzern Gazprom und seine Partner haben den Bau der 16 Milliarden Euro teuren Gaspipeline Southstream auf den Weg gebracht. Mit der Entscheidung steigt die Abhängigkeit Europas von russischem Erdgas weiter. Die Pipeline soll ab 2015 unter Umgehung der Ukraine jährlich bis zu 63 Milliarden Kubikmeter Gas nach Europa bringen. Die Röhre soll im italienischen Tarvis enden. Neben Gazprom sind die italienische Eni, die französische EDF und die BASF-Tochter Wintershall beteiligt. rtr

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