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Umsatzverlust bei Berliner Industrie

Berlin - Die Berliner Industrie hat im September erhebliche Umsatzeinbußen verzeichnet. Insgesamt erzielten die 336 Industriebetriebe in der Hauptstadt Erlöse von 1,8 Milliarden Euro, wie das Amt für Statistik am Freitag mitteilte. Damit habe sich der Wert der abgerechneten Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum September 2011 um 11,9 Prozent verringert. Zugleich sank die Zahl der Beschäftigten um 0,3 Prozent auf 81 535. Den Angaben zufolge brach vor allem das Inlandsgeschäft ein. dapd

Mehr Kurzarbeit

Stuttgart - Die deutschen Unternehmen bekommen den Einfluss der lahmenden Konjunktur in Europa zunehmend zu spüren. Die Zahl der Beschäftigten, für die konjunkturelles Kurzarbeitergeld angemeldet wurde, war im vergangenen Monat mit 44 164 auf dem höchsten Stand seit Dezember 2010, wie eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Die Behörde hielt das aber für noch nicht besorgniserregend. Beunruhigt ist hingegen Jörg Hofmann, der Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg. Er forderte die Bundesregierung nach den Erfahrungen von 2008 auf, einen klaren Rahmen für die Kurzarbeiterregelung zu schaffen. Zuletzt hatten bekannte Großunternehmen wie Bosch oder Chiphersteller Infineon Kurzarbeit angemeldet. dapd

Weniger Autos in Europa verkauft

Brüssel/Frankfurt - Seit mehr als einem Jahr müssen Pkw-Hersteller in der Europäischen Union mit sinkenden Verkäufen leben. Im Oktober seien die Neuzulassungen um 4,8 Prozent und damit den 13. Monat in Folge gesunken, teilte der europäische Branchenverband Acea mit. Dabei fiel die Entwicklung in den einzelnen Ländern unterschiedlich aus: In Deutschland legte der Absatz diesmal um 0,5 Prozent zu und in Großbritannien sprangen die Neuzulassungen gar um 12,1 Prozent nach oben. Spanien (minus 21,7 Prozent) und Italien (minus 12,4 Prozent) verzeichneten hingegen zweistellige Rückgänge. In Frankreich fielen die Neuzulassungen um 7,8 Prozent. dpa

Preisverfall im Mobilfunk in Aussicht Bonn - Die Preise im Mobilfunk könnten schon bald erneut ins Rutschen geraten. Die Bundesnetzagentur will die Durchleitungsentgelte, die T-Mobile, Vodafone, E-Plus und Telefonica/O2 den Wettbewerbern für Anrufe in ihre Netze in Rechnung stellen, zum 1. Dezember fast halbieren, teilte die Behöre mit. Statt wie bisher 3,36 oder 3,39 Cent je Minute können die Netzbetreiber dann nur noch 1,85 Cent berechnen. Ende 2013 sollen die Preise noch einmal geringfügig auf 1,79 Cent je Minute sinken. Es liege an den Anbietern, ob sie dies weitergäben.dapd

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