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Deutsche Bahn investiert Milliarden



Berlin - Die Deutsche Bahn will im kommenden Jahr rund 4,4 Milliarden Euro in die Modernisierung des Schienennetzes investieren. Fast 3000 Kilometer Schienen, 1750 Weichen und mehr als zwei Millionen Schwellen sollen erneuert werden, wie die Bahn am Montag mitteilte. Schwerpunkte seien die Strecken von Hamburg nach Hannover, von Berlin nach Rostock sowie von München nach Salzburg. Auch auf den Routen Nürnberg-Saalfeld-Hannover und Emmerich-Oberhausen-Duisburg sowie im Raum Leipzig werde gebaut. Die Modernisierung des 34 000 Kilometer langen Netzes sei die Voraussetzung für mehr Verkehr auf der Schiene, erklärte Bahn-Vorstand Volker Kefer. dapd

Berlin bei Gehalt nur im Mittelfeld

Düsseldorf - Fach- und Führungskräfte verdienen in Hessen am meisten. Im Durchschnitt sind es dort nach einer Gehaltsstudie des Online-Jobportals Stepstone 54 120 Euro Jahresgrundgehalt. Es folgen Bayern mit 53 000 Euro und Baden-Württemberg mit 52 400 Euro. Am wenigsten Geld bekommen Fach- und Führungskräfte demnach in Sachsen – dort sind es nur 34 700 Euro brutto. Berlin liegt mit einem Durchschnittsgehalt von 40 138 Euro im unteren Mittelfeld. Mitarbeiter in Unternehmensberatungen verdienen mit 60 500 Euro fast doppelt so viel wie in Hotels und der Gastronomie mit 32 200 Euro. Akademiker verdienen laut der Studie 36 Prozent mehr als Arbeitnehmer ohne Hochschulabschluss. Männer verdienen in Führungspositionen pro Jahr rund 14 000 Euro mehr als ihre weiblichen Kollegen. Für die Gehaltsstudie hat Stepstone nach eigenen Angaben rund 40 000 Führungs- und Fachkräfte im Internet befragt. dpa

Spanien ächzt unter faulen Krediten

Madrid - Die faulen Kredite in den Bilanzen der spanischen Geldhäuser haben ein neues Rekordniveau erreicht. Das Volumen lag im September bei 182,2 Milliarden Euro, wie die Madrider Zentralbank am Montag berichtete. Der Anteil der nicht bedienten Kredite am Gesamtkreditvolumen kletterte auf 10,7 Prozent. Seit September 2011 sind die faulen Kredite um 42 Prozent gestiegen. Ihr Umfang wächst bereits seit 18 Monaten in Folge. Wenn Darlehen drei Monate lang nicht bedient werden, fallen sie in diese Kategorie.dpa

Energieverbrauch lässt sich senken

Berlin - Durch Effizienzsteigerungen ließe sich der Energieverbrauch der EU bis zum Jahr 2050 einer Studie zufolge um Zweidrittel senken. Wie aus der vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebenen und am Montag vorgestellten Untersuchung weiter hervorgeht, ließen sich durch die dafür nötigen Maßnahmen zugleich Kosten in Milliardenhöhe sparen. Im Jahr 2050 würden Wirtschaft und Verbraucher in der EU bei Befolgung aller in der Studie dargelegten Effizienz- und Sparmaßnahmen rund 500 Milliarden Euro weniger für Energie zahlen, teilte das Ministerium mit. Energieeffizienzsteigerungen gelten als eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die EU das selbstgesteckte Ziel erreicht, ihren Ausstoß des Klimagases CO2 bis 2050 um 80 Prozent zu senken. AFP

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