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Siemens-Mitarbeiter verlassen Israel

Frankfurt am Main/München - Aus Furcht vor Raketen der Hamas hat rund die Hälfte der 70 deutschen Siemens-Service-Mitarbeiter Israel verlassen. Allen deutschen Beschäftigten sei dies angeboten worden, teilte das Unternehmen mit. Der Konzern schätze die Lage zwar nicht als so gefährlich ein, dass die Mitarbeiter abgezogen werden müssten. „Wir wollten aber niemanden zwingen, dazubleiben“, sagte ein Sprecher. Aufgabe der Beschäftigten sei die Wartung von Gaskraftwerken gewesen. Die deutsche Auslandshandelskammer (AHK) erklärte, es seien kaum deutsche Arbeitskräfte im Land, deshalb sei mit einem massenhaften Abzug nicht zu rechnen. dapd

HSH muss Abfindung abschreiben

Hamburg - Die HSH Nordbank hat nach Recherchen mehrerer Medien auch bei einer möglichen Verurteilung ihres früheren Chefs Dirk Jens Nonnenmacher kaum Chancen, dessen Abfindung von mehr als vier Millionen Euro zurückzufordern. Eine Frist laufe am 15. Dezember aus, hieß es am Montag. Gegen Nonnenmacher hat die Hamburger Staatsanwaltschaft Anklage wegen Untreue und Bilanzfälschung erhoben. Eine Klausel im Vertrag mit Nonnenmacher sehe vor, dass die Abfindung nur dann zurückgefordert werden könne, wenn es Erkenntnisse gebe, die zum Zeitpunkt des Aufhebungsvertrages noch nicht bekannt waren, teilte ein Sprecher mit. dpa

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