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Easyjet verdoppelt Dividende



London - Der britische Billigflieger Easyjet lässt mit einem kräftigen Gewinnplus die in der Wirtschaftskrise gebeutelte Konkurrenz hinter sich. Die nach Ryanair zweitgrößte Discount-Airline Europas flog im Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr 2011/12 umgerechnet 394 Millionen Euro (317 Millionen Pfund) ein. Damit erhöhte sich der Gewinn vor Steuern um 28 Prozent. Der Konzern profitierte vor allem von mehr Flügen britischer Fluggäste in sonnige Regionen, wie Easyjet am Dienstag mitteilte. An der positiven Entwicklung im vergangenen Geschäftsjahr will der Konzern die Aktionäre beteiligen: Easyjet schüttet eine mehr als doppelt so hohe Dividende aus als noch ein Jahr zuvor. rtr

Firmen nehmen Flocken vom Markt

Berlin - Die Supermarktkette Real und der Babynahrungshersteller Hipp haben stark zuckerhaltige Frühstücksflocken für Kinder vom Markt genommen. Real listete die Sorte „Drachenhoneys“ aus, wie ein Sprecher mitteilte. Hipp produziert die Flocken bereits seit dem Sommer nicht mehr, wie eine Sprecherin sagte. Seit 1. Oktober gebe es einen Auslieferungsstopp. Beide Produkte hatten im September bei einem Test von Foodwatch schlecht abgeschnitten: Die „Drachenhoneys“ lagen mit 45 Gramm Zucker pro 100 Gramm auf dem dritten Platz der zuckrigsten Flocken für Kinder. In drei Hipp-Produkten wurde ein Zuckergehalt zwischen 34 und 41 Prozent festgestellt. AFP

Stromkunden müssen mehr bezahlen
Berlin - Etwa drei Viertel der Stromkunden in Deutschland müssen vom kommenden Jahr an tiefer in die Tasche greifen. Mehr als 600 der 1100 Unternehmen werden die Preise um durchschnittlich zwölf Prozent anheben, darunter fast alle Großanbieter, teilten die großen Vergleichsportale Verivox, Check24 und Toptarif am Dienstag mit. Betroffen seien mehr als 30 Millionen Haushalte. An diesem Dienstag endete die Sechs-Wochen-Frist für die Anbieter, um ihre Kunden rechtzeitig über die Erhöhungen zu informieren. Die Portale gehen davon aus, dass die übrigen rund 500 Unternehmen spätestens bis April nachziehen. dpa

Viele Textilien enthalten Giftstoffe

Hamburg - Egal ob Zara oder Armani: Internationale Modehäuser setzen bei der Herstellung von T-Shirts, Kleidern und Unterwäsche massenhaft giftige Chemikalien ein, wie eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung der Umweltorganisation Greenpeace ergab. In der Kleidung aller 20 untersuchten Modemarken fand Greenpeace im Labor Nonylphenolethoxylate. Die in der EU weitgehend verbotene Chemikalie wird zu giftigem Nonylphenol abgebaut, das das Hormonsystem stören kann. Einige Kleidungsstücke enthielten laut Greenpeace auch fortpflanzungsschädigende Phtalate und krebserregende Amine. AFP

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