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Merkel hat Schattenbanken im Visier



Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel strebt eine Kontrolle von Schattenbanken an, die nicht der üblichen Finanzmarktregulierung unterliegen. Beim nächsten G-20-Treffen werde das Thema eine zentrale Rolle spielen, sagte Merkel am Mittwoch im Bundestag. Sie werde „alle Kraft daransetzen, dass wir genau in dem Bereich vorankommen“. Ziel sei, „dass jeder Finanzplatz, jeder Finanzakteur und jedes Finanzprodukt einer Regulierung unterworfen wird“ – möglichst „überall auf der Welt“, ergänzte sie. Die Geschäfte von Schattenbanken legten im vergangenen Jahr kräftig zu. AFP

Mehr Frauen besitzen Autos

Berlin - Bei der Autonutzung sind Frauen auf dem Vormarsch. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin. Statistisch entfallen heute auf 1000 Frauen ab 18 Jahren 400 Autos, vor zehn Jahren waren es noch rund 280 Pkw. Die Zahl der Autos bei Männern sei hingegen nur leicht von 680 auf 715 Fahrzeuge pro 1000 Männer gestiegen. Allerdings zeichne sich bei jungen Menschen insgesamt jedoch geschlechterübergreifend ein Trend zu „zurückgehender Automobilität“ ab, sagte der Verfasser der Studie, Uwe Kunert. Grund dafür sei neben gestiegenen Haltungskosten eine „pragmatischere Einstellung gegenüber dem Pkw“. dapd

Das gewöhnliche Handy stirbt

Berlin - Der Welt steht ein Smartphone-Boom bevor, der bisherige Wachstumssprünge weit in den Schatten stellen wird. Bis Ende 2018 werde sich die Zahl der genutzten Smartphones auf 3,3 Milliarden verdreifachen, prognostizierte der weltgrößte Telekom-Ausrüster Ericsson in einer Studie. In Westeuropa und Nordamerika dürften dann praktisch alle Mobiltelefone schon Computer-Handys sein. In diesem Jahr waren 1,1 Milliarden Smartphones im Netz, nach 750 Millionen im Jahr davor. Insgesamt werde es in sechs Jahren 9,3 Milliarden Mobilfunkanschlüsse geben, erwartet Ericsson. Ende 2012 dürften es rund 6,6 Milliarden sein. dpa

BASF bietet für Norwegens Pronova

Frankfurt am Main - BASF will mit einem Zukauf in Norwegen an die Spitze des Marktes für Omega-3-Fettsäuren vorstoßen. Bis zu umgerechnet 664 Millionen Euro nimmt der Ludwigshafener Chemiekonzern in die Hand, um den börsennotierten Hersteller Pronova BioPharma zu schlucken. BASF bietet den Pronova-Aktionären 12,50 norwegische Kronen (1,70 Euro) je Aktie, wie der Chemiekonzern am Mittwoch ankündigte. Das entspricht einem Aufschlag von 24 Prozent auf den Durchschnittskurs der letzten sechs Monate. BASF-Chef Kurt Bock hat sich bereits die Unterstützung des Verwaltungsrats sowie des Managements von Pronova eingeholt. Zudem baut er auf verbindliche Zusagen für rund 60 Prozent des Pronova-Aktienkapitals. rtr

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