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China wächst wieder mehr



Peking - Ermutigende Konjunkturdaten aus China nähren die Hoffnung, dass der Wachstumstreiber der globalen Wirtschaft zum Jahresende wieder auf Touren kommt. Die Industrie des größten Schwellenlandes verbuchte im November erstmals seit einem Jahr bessere Geschäfte, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der britischen Großbank HSBC hervorgeht. Der Einkaufsmanagerindex stieg nach vorläufigen Daten um 0,9 auf 50,4 Punkte und sprang damit erstmals seit 13 Monaten über die Wachstumsschwelle von 50 Zählern. „Dies bekräftigt, dass die wirtschaftliche Erholung zum Jahresende weiterhin an Fahrt gewinnt“, sagte Qu Hongbin, China-Chefvolkswirt von HSBC. Wegen der schwachen globalen Konjunktur warnte er aber vor Euphorie. „Die Erholung befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium“, mahnte auch NordLB-Analyst Frederik Kunze. rtr

Minister kritisiert Stromversorger

Berlin - Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat die massiven Strompreiserhöhungen als teilweise ungerechtfertigt kritisiert. „Viele Stromversorger liegen mit ihrer Erhöhung deutlich über der Erhöhung der Erneuerbare-Energien-Umlage“, sagte Altmaier der dpa. „Das ist schwer zu verstehen, weil die Börsenstrompreise seit dem letzten Jahr auf breiter Front gesunken sind“, betonte er mit Blick auf die Einkaufspreise. Der Bund der Energieverbraucher warnte vor Abzocke. „Die Konzerne reden sich mit den Mehrkosten durch die Energiewende raus“, sagte der Vorsitzende Aribert Peters der „Bild“-Zeitung. „Gerechtfertigt wären aber nur sechs statt der unverschämten zwölf Prozent Preisaufschlag. Die Stromkunden werden dreist mit 2,1 Milliarden Euro abkassiert.“ dpa

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