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Berliner GSW kauft Wohnungen



Frankfurt am Main - Der Berliner Immobilienkonzern GSW hat seine Einkaufstour wie versprochen fortgesetzt und sich ein weiteres Wohnungspaket einverleibt. Für die 2600 Einheiten, die meisten davon in der Hauptstadt, würden rund 147 Millionen Euro bezahlt, teilte die im M-Dax gelistete GSW am Donnerstag mit. Ein Teil des Geldes stammt aus der Wandelanleihe, die die GSW erst vor einer Woche platziert hatte. GSW liefert sich derzeit mit der Konkurrentin Deutsche Wohnen ein Wettrennen um Größe. Während Letztere inzwischen mehr als 70 000 Wohnungen verwaltet, kommt die GSW zum Jahresende auf fast 60 000. Anders als die Rivalin beschränkt sich die GSW aber noch auf Berlin, auch wenn das Angebot dort immer knapper wird. Die nun übernommenen Wohnungen stammen von der Zentral Boden Immobilien (ZBI). rtr

Otto sichert sich Neckermannnamen

Frankfurt am Main - Der Versandhändler Otto hat sich die Namensrechte von Neckermann und den Zugang zu den Kunden des insolventen Konkurrenten gesichert. Die Hamburger Otto Group kaufte zu einem nicht genannten Preis aus der Insolvenzmasse die Markenrechte und Internet-Domains wie neckermann.de und neckermann.com, wie Insolvenzverwalter Joachim Kühne am Donnerstag berichtete. Die Kundenkartei darf Otto ebenfalls nutzen, um die früheren Neckermann-Besteller anzusprechen. Zuvor war bereits das Hochregallager der ebenfalls insolventen Neckermann Logistik verkauft worden. Bei der Neckermann-Pleite haben im Herbst rund 2000 Menschen ihre Jobs verloren. dpa

P+S-Verwalter sammelt Angebote

Wolgast - Der Verkauf der insolventen Peene-Werft in Wolgast an einen neuen Investor wird immer wahrscheinlicher. Bis Ende November würden mehrere Interessenten verbindliche Kaufangebote für die Werft mit derzeit 400 Beschäftigen vorlegen, sagte der Insolvenzverwalter der P+S-Werften, Berthold Brinkmann, am Donnerstag nach der Sitzung des Gläubigerausschusses in Wolgast. Er hoffe, dass auf der nächsten Sitzung des Gläubigerausschusses am 17. Dezember über den Kaufvertrag entschieden werden könne. „Das ist sehr ehrgeizig, aber das ist unser Ziel.“ Für die Werft in Stralsund soll als Interimslösung eine Betreibergesellschaft „Volkswerft“ gegründet werden, um Arbeiten an begonnenen Schiffbauprojekten fortzusetzen. dpa

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