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Plan für Stromnetzesausbau steht

Berlin - Das Konzept für den Ausbau des Stromnetzes steht: Statt vier sollen zunächst nur drei große Stromautobahnen von insgesamt 2800 Kilometern Länge gebaut werden, um Strom quer durch Deutschland zu transportieren. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, übergab Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) am Montag den Entwurf für den ersten nationalen Netzentwicklungsplan, der als zentraler Baustein für die Energiewende gilt. Noch in diesem Jahr will die Regierung einen Entwurf für das Bundesbedarfsplangesetz auf den Weg bringen, um auf dieser Grundlage mit den Planungs- und Genehmigungsverfahren nach dem Netzausbaubeschleunigungsgesetz zu beginnen. dpa

„Sandy“ kostet 25 Milliarden Euro

Zürich - Hurrikan „Sandy“, der Ende Oktober in den USA gewütet hat, hat Schäden in Höhe von 20 bis 25 Milliarden Euro angerichtet. Diese Summe könnten Versicherte schätzungsweise von ihren Versicherungen fordern, teilte der Schweizer Rückversicherer Swiss Re am Montag mit. Die Swiss Re selbst rechne damit, dass sie umgerechnet knapp 700 Millionen Euro zahlen müsse. „Sandy“ war am 29. Oktober mit Hurrikanstärke auf die US-Ostküste getroffen, mehr als 110 Menschen starben in Nordamerika. In dicht besiedelten Gebieten habe es lange Stromausfälle, Störungen des öffentlichen Nahverkehrs und weitere Infrastrukturschäden gegeben, erklärte Swiss Re. AFP

Alcatel-Lucent streicht Stellen

Stuttgart - Der geplante weltweite Stellenabbau bei dem französisch-amerikanischen Telekommunikationsausrüster Alcatel-Lucent soll in Deutschland rund 460 Mitarbeiter treffen. Das geht aus einem Schreiben des Vorstands an die Mitarbeiter hervor. Auch Standortschließungen werden darin nicht ausgeschlossen. „Jede einzelne der Maßnahmen dient dem Ziel, unser Unternehmen nachhaltig zu stärken, um im Verdrängungswettbewerb bestehen zu können“, heißt es im Schreiben weiter. Die Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsräten der deutschen Alcatel-Lucent-Gesellschaften wollen den Stellenabbau noch verhindern. dapd

PORSCHE SE]

US-Konzern investiert im Osten

Magdeburg - Der US-Konzern Novelis investiert im strukturschwachen Sachsen-Anhalt rund 200 Millionen Euro in den Bau der weltweit größten Aluminium-Recycling-Anlage. Am Standort Nachterstedt entstehen dadurch bis 2014 rund 200 Arbeitsplätze, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. In dem neuen Werk, das in der Nähe einer bereits bestehenden Aluminium-Walzanlage mit 650 Arbeitsplätzen entsteht, können jährlich 400 000 Tonnen des Metalls aufbereitet werden. Novelis mit Sitz in Atlanta ist nach eigenen Angaben der weltweite Marktführer für Aluminium-Walzprodukte und erzielt mit 11 000 Beschäftigten einen Umsatz in Höhe 11,1 Milliarden Dollar. dpa

Ex-Porsche-Manager muss zahlen

Stuttgart - Im Kreditbetrugsprozess gegen die frühere Führungsriege der Porsche-Finanzabteilung hat es eine erste Entscheidung gegeben. Wie das Landgericht Stuttgart am Montag erklärte, soll das Verfahren gegen einen engen Mitarbeiter des früheren Porsche-Finanzchefs Holger Härter eingestellt werden, wenn er 75 000 Euro für den guten Zweck zahlt. Härter und zwei seiner früheren Spitzenkräfte sollen 2009 bei der geplanten Übernahme von Volkswagen eine Bank hinters Licht geführt haben. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten sich nach eigenen Angaben auf die Geldauflage für den 62-Jährigen geeinigt. /PORSCHE SE]dpa

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