NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

MAN arbeitet ab Januar kurz



Berlin/München - Der Lastwagenhersteller MAN führt im Zuge seines Sparprogramms wegen der Lkw-Krise Kurzarbeit ein. Dies sei gleich nach der Weihnachtspause ab dem 14. Januar geplant, sagte der Chef des europäischen Lkw-Geschäfts, Anders Nielsen, der „Süddeutschen Zeitung“. Im Werk München seien 3500 Mitarbeiter betroffen und in Salzgitter 1800. „Wir müssen unsere Produktion der Nachfrage anpassen“, sagte Nielsen. Bei der Bundesagentur für Arbeit sei die Maßnahme für die erste Jahreshälfte 2013 beantragt. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir die Kurzarbeit verlängern.“ Das sei abhängig davon, wie sich der Markt über das Jahr entwickle. Ein Stellenabbau sei jedoch nicht geplant. rtr

Nokia verkauft Firmenzentrale

Espoo - Der mit Problemen kämpfende Handyhersteller Nokia verkauft seine Firmenzentrale für 170 Millionen Euro. Der Gebäudekomplex in Espoo in der Nähe von Helsinki werde danach wieder zurückgemietet, teilte Nokia am Dienstag mit. Immobilien zu besitzen gehöre nicht zu Nokias Kerngeschäft, sagte Finanzchef Timo Ihamuotila. Der Verkauf war bereits seit einiger Zeit geprüft worden. Nokia hatte das 48 000 Quadratmeter große Hauptquartier 1997 bezogen. Der einstige Handy-Weltmarktführer hat bei Smartphones den Anschluss verloren und wurde inzwischen auch insgesamt von Samsung überholt. dpa

Neue Klagen gegen Thyssen-Krupp

Essen - Nach einer millionenschweren Geldbuße durch die EU-Kommission muss sich Thyssen-Krupp nun nach der Aufdeckung eines Aufzugs- und Rolltreppen-Kartells mit gleich mehreren Schadenersatzklagen auseinandersetzen. Nach Angaben eines Gerichtssprechers vom Dienstag liegt bei dem Berliner Landgericht neben Schadenersatzklagen von Städten und der Bahn auch eine Klage von mehreren betroffenen Bauunternehmen vor. Insgesamt gehe es bei den beiden Klagekomplexen um die Summe von 71 Millionen Euro, so der Sprecher. dpa

Stromnetze werden verbunden

Düsseldorf - Die Stromnetze in Deutschland und Norwegen sollen erstmals durch ein Unterseekabel verbunden werden. Der norwegische Stromnetzbetreiber Statnett, die deutsche Förderbank KfW und der Netzbetreiber Tennet schlossen einen entsprechenden Rahmenvertrag, wie die Firmen am Dienstag mitteilten. Mit einem Investitionsvolumen von 1,5 bis zwei Milliarden Euro soll bis Ende 2018 ein Unterseekabel gebaut werden, das mit einer Länge von 600 Kilometern weltweit das längste seiner Art wäre. Die geplante Leistung von 1400 Megawatt entspricht der Kapazität eines großen Kraftwerks. Beide Länder haben durch die Stromproduktion aus regenerativen Energien zeitweise mit massiven Schwankungen im Netz zu kämpfen. rtr

Astra-Zeneca streicht deutsche Jobs London - Der zweitgrößte britische Pharmakonzern Astra-Zeneca weitet aufgrund schwierigerer Rahmenbedingungen im Gesundheitsmarkt seinen Stellenabbau auch auf Deutschland aus. Das Unternehmen plane, die Zahl der Mitarbeiter um etwa 400 auf 625 zu verringern, teilte Astra-Zeneca am Dienstag mit. Bereits im Februar hatte das Unternehmen angekündigt, in den kommenden Jahren rund 7300 Arbeitsplätze weltweit zu streichen. Der Jobabbau in Deutschland kommt dann noch hinzu. Betroffen von dem Stellenstreichungen in Deutschland seien sowohl der Innen- als auch der Außendienst, hieß es. Mit dem Personalabbau reagiert das Unternehmen unter anderem auf Rückschläge in der Entwicklung neuer Medikamente. dpa

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