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EU vertagt Bankenaufsicht



Brüssel - Die EU hat bei der europäischen Bankenaufsicht einen Rückschlag erlitten. Die Finanzminister der 27 EU-Staaten erzielten am Dienstag keinen Durchbruch bei den strittigen Fragen. Vor allem Deutschland verhinderte nach Angaben von EU-Diplomaten mit seinen Forderungen einen Kompromiss. Einen neuen Anlauf wollen die Minister bei einem Sondertreffen am Mittwoch kommender Woche machen. Finden sie auch dann keine Lösung, müssten die Staats- und Regierungschefs beim EU-Gipfel (13./14. Dezember) entscheiden. Keinen Platz auf der Tagesordnung finden dann wohl die umstrittenen gemeinsamen Anleihen, Euro-Bonds genannt. Das geht aus einem vertraulichen Entwurf der Schlusserklärung hervor. dpa

NSN-Standort Kassel in Gefahr

Frankfurt/München - Beim Telefonnetz-Ausrüster Nokia Siemens Network (NSN) steht Kreisen zufolge ein weiterer Standort vor dem Aus. Der Tochter NSN Services in Kassel mit 1000 Mitarbeitern drohe das Ende, wenn der Hauptkunde Deutsche Telekom wie erwartet seinen Vertrag über das Jahresende hinaus nicht verlängere, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen am Dienstag. Die Mitarbeiter sollten am Mittwoch auf einer Betriebsversammlung informiert werden. NSN wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Die Telekom war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. NSN Services wartet unter anderem die oberirdischen Leitungen der Telekom. rtr

Schlecker sammelt 250 000 Euro ein Ehingen - Die Versteigerung des Inventars bei der Drogeriekette Schlecker hat rund 250 000 Euro in die Insolvenzkasse gespült. Das Geld diene dazu, die Ansprüche der Gläubiger zumindest teilweise zu bedienen, sagte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz am Dienstag. Handwerker und Einzelhändler hatten sich am vergangenen Mittwoch im ehemaligen Schlecker-Zentrallager in Ehingen an der Auktion beteiligt. Unter den Hammer kamen zum Beispiel Elektrogeräte und Werkzeuge und Regale aus den Schlecker-Läden - insgesamt mehrere tausend Einzelstücke. Für alle habe sich ein Käufer gefunden. dpa

UBS schließt Filialen in Deutschland

Zürich - Die Schweizer Großbank UBS schließt im nächsten Jahr vier Standorte ihrer Vermögensverwaltung in Deutschland. Die Filialen in Dortmund, Essen, Rosenheim und Wiesbaden werden nach einer Mitteilung von Dienstag aufgelöst. Betroffen von den Maßnahmen seien 25 bis 30 Mitarbeiter. Das Team aus Wiesbaden wird nach Frankfurt versetzt. UBS betreibt dann in Deutschland noch zehn Filialen. Im Anleihenhandel in Frankfurt sollen fünf Stellen gestrichen werden. rtr

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