NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Deutsche Bank gibt klein bei



Berlin - Im Streit um sogenannte Swap- Verträge haben sich Anleger auch vor dem Berliner Kammergericht durchgesetzt. Die Deutsche Bank nahm ihre Berufung gegen das vorangegangene Urteil des Landgerichts (10 O 122/11) zurück. Nun werden die Anleger so gestellt, als ob sie diese Geschäfte nie abgeschlossen hätten. Die Swap-Verträge werden nach einem Bundesgerichtshofs-Urteil als Wetten auf die Entwicklung von Börsen- oder Währungsindizes betrachtet, wobei die Anleger zur Kasse gebeten werden, wenn sich der Index anders entwickelt als vorausgesagt. Das geschah in zahlreichen Fällen. Die Anleger hatten der Deutschen Bank vorgeworfen, nicht über eigene Gebühren und Gewinne informiert zu haben. Vor dem Kammergericht hatten bereits Oberlandesgerichte in Hamm und Naumburg ähnliche Urteile gefällt. ball

Korruptionsverdacht bei Rolls-Royce

London - Der britische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Rolls-Royce ist unter Korruptionsverdachts geraten. Es könne zu Ermittlungen gegen die Firma oder einzelne Personen kommen, teilte Rolls-Royce am Donnerstag mit und erklärte, der britischen Anti-Korruptionsbehörde Unterlagen und Informationen zu Fällen möglicher Bestechung und Korruption bei Partnerfirmen in China und Indonesien zukommen gelassen zu haben. Rolls-Royce zufolge sind noch andere Länder betroffen. rtr

Großpleiten belasten Versicherer

Köln - Große Unternehmenszusammenbrüche wie die von Schlecker und Neckermann treiben in diesem Jahr die Schäden der Kreditversicherer auf Rekordhöhe. Die Ausgaben der Versicherungen werden 2012 voraussichtlich den Spitzenwert von 1,3 Milliarden Euro erreichen, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Donnerstag mit. Das sei ein Anstieg von 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. dpa

Brot teilen kostet nichts

Berlin - Bäcker, die am Ende des Arbeitstages Brot oder Brötchen für Bedürftige spenden, müssen dafür keine Umsatzsteuer zahlen. Das bestätigte das Bundesministerium für Finanzen in einem Schreiben, wie der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks am Donnerstag erklärte. Hintergrund der Diskussion war die Praxis der Finanzämter in Sachsen, auf Lebensmittelspenden Umsatzsteuer zu erheben, was Wohltätigkeitsorganisationen in finanzielle Bedrängnis gebracht hatte. Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben