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Wintereinbruch: Bei Verspätung riskiert man eine Abmahnung

Trotz Schnee und Eis auf den Straßen müssen Arbeitnehmer auch bei einem Wintereinbruch pünktlich im Büro sein. Die ersten Schneeflocken rechtfertigen grundsätzlich noch keine Verspätung am Arbeitsplatz, sagt Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht. „Denn der Arbeitnehmer trägt das Wegerisiko.“ Er muss am Vortag herausfinden, wie lange er am kommenden Tag für die Anfahrt braucht. Sagt der Wetterbericht Schnee voraus, müsse er sich auf einen längeren Anfahrtsweg einstellen. Kommt er trotzdem zu spät, riskiert er eine Abmahnung. Von diesem Grundsatz gibt es jedoch eine Ausnahme. Das gilt in allen Fällen, in denen die schwierigen Wetterverhältnisse für den Arbeitnehmer am Vortag nicht absehbar waren. Das gelte etwa bei Blitzeis, sagt Oberthür. Dann sei die Verspätung ausnahmsweise entschuldigt. dpa

Vorsätze: Deutsche wollen weniger arbeiten

Viele Deutsche haben sich für 2013 vorgenommen, ihre Arbeit lockerer zu sehen. So gab jeder Vierte (26 Prozent) an, sich Probleme im Job weniger stark zu Herzen nehmen zu wollen. Das hat eine repräsentative Umfrage unter Personen ab 18 Jahren des Marktforschungsinstituts Toluna ergeben. Jeder Achte (12 Prozent) stimmte der Aussage zu, im neuen Jahr weniger arbeiten zu wollen. Jeder Siebte (15 Prozent) will sich dagegen stärker im Beruf engagieren. Jeder Dritte (37 Prozent) möchte 2013 mehr Geld verdienen, jeder Sechste (17 Prozent) wünscht sich mehr Anerkennung für die eigene Arbeit. Jeder Siebte (14 Prozent) will einen Job finden, der den eigenen Fähigkeiten und Interessen stärker entspricht. dpa

Karriereentwicklung: Nur jede dritte Führungskraft fühlt sich gefördert

Zwei von drei Führungskräften fühlen sich von ihrem Arbeitgeber bei der Entwicklung ihrer Karriere vernachlässigt. Nur ein Drittel gibt an, dass es eine aktive Förderung vom Unternehmen gibt. Das ergab eine Befragung des Führungskräfte Instituts (FKI) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Auch die betriebsinternen Strukturen und Prozesse erhalten nur mittelmäßige Noten: 56 Prozent bewerten die Fehler- und Innovationskultur in ihrem Unternehmen als überwiegend negativ, 44 Prozent bemängeln eine schlechte Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen. Dennoch halten 70 Prozent der Befragten ihr Unternehmen für einen attraktiven Arbeitgeber. An der Umfrage beteiligten sich 375 Führungskräfte aus großen und mittleren Unternehmen in Deutschland. dpa

Umfrage: Kein ehrenamtliches Engagement während Arbeitszeit

Unternehmen fördern ehrenamtliche Tätigkeiten ihrer Mitarbeiter nicht während der Arbeitszeit. Die ergab eine Online-Umfrage des Karriereportals Monster unter 291 Arbeitnehmern in Deutschland und Österreich. So geben lediglich vier Prozent der Befragten an, für ihr Ehrenamt einige Tage im Jahr freigestellt zu werden und nur ein Prozent wird vom Arbeitgeber bei ehrenamtlichen Projekten im Team unterstützt. 94 Prozent der Befragten sagen hingegen, dass in ihrem Unternehmen das Engagement der Mitarbeiter nicht gefördert werde. Die meisten Ehrenamtlichen sind im Sport (zehn Prozent) engagiert. Im Vergleich mit Österreich zeigt sich, dass hier ehrenamtliche Tätigkeiten etwas stärker in den Unternehmensalltag integriert sind. Sieben Prozent geben an, dass sie für ihr Engagement jedes Jahr einige Tage freigestellt werden. Tsp

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