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Handel ist zufrieden

mit dem Weihnachtsgeschäft

Berlin - Das Winterwetter kurbelt das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel an. Nach einer eher schwachen Woche habe das Geschäft am zweiten Adventswochenende an Fahrt gewonnen, teilte der Handelsverband HDE am Sonntag in Berlin mit. Bei frostigen Temperaturen und Schnee hätten viele Kunden besonders bei warmen Jacken, Schals und Mützen zugegriffen. „Für den Handel ist jetzt entscheidend, dass die Räumdienste Straßen und Wege schnee- und eisfrei halten, damit die Geschäfte für die Kunden gut erreichbar bleiben“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Händler hätten am Samstag von einem guten Kundenzulauf auch außerhalb der Metropolen berichtet. Zusätzlichen Schub hätte der verkaufsoffene Sonntag gegeben. dpa



Thyssen-Krupp erwägt Verkauf

der deutschen Stahlwerke

Frankfurt am Main - Thyssen-Krupp prüft einem Magazinbericht zufolge verschiedene Optionen für sein deutsches Stahlgeschäft. Vorstandschef Heinrich Hiesinger erwäge alle Möglichkeiten von einer organisatorischen Ausgliederung bis hin zu einem Börsengang der deutschen Stahlwerke, berichtete die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf Aufsichtsratskreise. Der neue Chef würde damit Hand an die Wurzeln des Konzerns legen, der zuletzt mit Korruptions- und Kartellaffären sowie Milliardenverlusten im amerikanischen Stahlgeschäft von sich reden machte. Ein Unternehmenssprecher wollte sich nicht dazu äußern und verwies auf die Bilanzpressekonferenz am Dienstag. Am heutigen Montag tagt der Aufsichtsrat. rtr

Länder prüfen höhere Garantien

für die HSH Nordbank

Frankfurt am Main - Angesichts der hohen Verluste im Schifffahrtsgeschäft der HSH Nordbank prüfen deren Haupteigner eine Wiederaufstockung der Staatsgarantien für das Institut. „Allen Beteiligten ist klar, dass eine Erhöhung des Garantierahmens die wirksamste Maßnahme zur Stärkung der Kernkapitalquote wäre“, sagte ein Sprecher der Hamburger Finanzbehörde. Ähnlich äußerte sich ein Sprecher des Finanzministeriums in Kiel: Das Land Schleswig-Holstein prüfe eine Garantieerhöhung „als wahrscheinlich wirksamstes Instrument“. Die Bank hatte ursprünglich zehn Milliarden Euro Garantien von den beiden Ländern erhalten und davon im vergangenen Jahr drei Milliarden Euro zurückgegeben. rtr

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