NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Gericht prüft Dienstwage

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München - Wer seinen Dienstwagen auch privat nutzen darf, kann nicht mit einer Verringerung seiner Steuerlast für diesen finanziellen Vorteil rechnen. Der Bundesfinanzhof in München ließ am Donnerstag in einem Musterverfahren keine Zweifel an der geltenden Besteuerung erkennen. Der Senat habe wenig Neigung, den Fall wegen verfassungsrechtlicher Bedenken dem Bundesverfassungsgericht vorzulegen, sagte die Vorsitzende Richterin Karin Heger. Der Bund der Steuerzahler hatte das Verfahren angestoßen, weil er die Besteuerung von privat genutzten Dienstwagen für zu hoch hält.dpa

Weltbild-Verlag einigt sich mit Verdi

Augsburg - Mitarbeiter bei Weltbild in Augsburg bekommen mehr Geld. Die Gewerkschaft Verdi verzichtet auf weitere Streiks im Weihnachtsgeschäft, wie sie bestätigte. Demnach erhalten tariflich Angestellte der Verlagsgruppe ab Januar 70 Euro mehr im Monat. Auch habe die Geschäftsführung den Bestand des Manteltarifvertrags zugesichert. Verdi hatte am ersten Adventswochenende zu Warnstreiks in der Weltbild-Zentrale aufgerufen, an denen sich Verdi zufolge mehr als 450 Beschäftigte beteiligten. Ende November war die zweite Tarifrunde für den Buchhandel in Bayern abgebrochen worden. Weltbild zählt mit 1,6 Milliarden Euro Jahresumsatz zu den führenden Medienhandelshäusern Deutschlands. KNA

Asklepios darf nicht bei Rhön ran

Frankfurt am Main - Der Krankenhauskonzern Asklepios kann seinen Anteil am Konkurrenten Rhön-Klinikum vorerst nicht auf über zehn Prozent aufstocken. Das Bundeskartellamt habe Vorbehalte, teilte die Bonner Behörde mit. Da bei Rhön-Klinikum laut Satzung mehr als 90 Prozent Zustimmung bei wichtigen Entscheidungen nötig sind, hätte Asklepios mit zehn Prozent eine Sperrminorität und könnte Vorstöße des Wettbewerbers unterbinden. Asklepios war im Frühjahr mit über fünf Prozent bei Rhön eingestiegen und hatte so eine Übernahme der fränkischen Kette durch den Konzern Fresenius verhindert. rtr

Derivatehandel wird kontrolliert

Berlin - Die umstrittenen Derivategeschäfte außerhalb von Börsen werden künftig schärfer kontrolliert. Bestimmte Derivategeschäfte dürfen nicht mehr direkt zwischen zwei Geschäftspartnern abgewickelt werden, sondern müssen über zentrale Abwicklungsstellen laufen. Sämtliche Geschäfte müssen darüber hinaus an zentrale Register gemeldet werden. Der Bundestag zog damit eine Konsequenz aus der Finanzmarktkrise. dpa

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