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Neue Regeln für Banken in USA

New York - Mehr als vier Jahre nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman kommen die Finanzmarktreformen in kleinen Schritten weiter voran. Die US- Notenbank Fed will mit strengeren Kapitalvorschriften für ausländische Banken Ernst machen, wie die Zentralbank in New York mitteilte. Die neuen US-Regeln sollen für gut zwei Dutzend Institute mit einer weltweiten Bilanzsumme von jeweils mehr als 50 Milliarden Dollar (38,2 Milliarden Euro) gelten. Diese müssten sich dann auch in den USA Stresstests für den Fall einer schweren Wirtschaftskrise unterziehen. Die Regeln könnten im Juli 2015 in Kraft treten. Fed-Chef Ben Bernanke sprach von einem „weiteren bedeutenden Schritt“, um die Risiken einzudämmen, die große, vernetzte Finanzinstitutionen für die Finanzstabilität bedeuten. Die schärferen Regeln würden voraussichtlich auch die Deutsche Bank und die britische Bank Barclays treffen. dpa

Weihnachtsgeschäft läuft besser

Berlin - Die Bundesbürger geben in diesem Jahr ähnlich viel Geld für Weihnachtsgeschenke aus wie im vergangenen Jahr. „Insgesamt werden die Deutschen rund 80 Milliarden Euro im Weihnachtsgeschäft ausgeben“, sagte Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE) der „Wirtschaftswoche“. Das sind 1,5 Prozent mehr als 2011, was in etwa der Inflationsrate entspricht. Das Geschäft habe nach einem etwas holprigen Start jetzt richtig Fahrt aufgenommen, sagte Genth. Für 2013 prognostiziert der HDE-Chef eine „robuste Konsumstimmung“. Eine dramatische Kundenabwanderung zu Internet-Händlern sei nicht zu befürchten. „Der Online-Handel ist ein Wachstumsmotor der gesamten Branche“, sagte Genth. Im laufenden Jahr werde das Internet-Segment einen Gesamtumsatz von mehr als 30 Milliarden Euro erzielen, mit steigender Tendenz. dpa

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