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Banken zahlen wegen Libor-Skandal

London - Die britische Großbank Royal Bank of Scotland (RBS) steht im Skandal um Zinsmanipulationen einem Bericht zufolge vor einer Einigung mit den Behörden. Der teilverstaatlichten Bank drohe eine Strafe von umgerechnet mehr als 430 Millionen Euro, berichtete die „Sunday Times“ ohne Angabe von Quellen. Die Vereinbarung mit den amerikanischen und europäischen Aufsichtsbehörden könnte Anfang des nächsten Monats abgeschlossen werden. Die RBS wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. In dem Skandal um Manipulation des Referenzzinssatzes Libor legte die Barclays Bank 450 Millionen Dollar an Strafzahlung auf den Tisch. Auf die Schweizer Großbank UBS könnte einem Zeitungsbericht vom Wochenende zufolge eine Strafe von bis zu 1,6 Milliarden Dollar zukommen. rtr

Griechen wollen privatisieren

Athen - Die griechische Regierung erhöht das Tempo bei den geplanten Privatisierungen. Zugleich hoffe sie auf Erlöse von mindestens 15 Milliarden Euro, wobei 25 Milliarden nicht ausgeschlossen würden. Dies berichtete die Sonntagszeitung „To Vima“. „Bisher gab es kein ernsthaftes Interesse an Investitionen, da nicht einmal klar war, ob Griechenland im Euro bleibt“, zitiert die Zeitung Regierungsquellen. Nach den jüngsten Beschlüssen der Euro-Gruppe, sei aber wieder Sicherheit eingekehrt. Am Samstag sei die Spitze des Privatisierungsfonds TAIPED zu Kontakten nach Katar gereist. Dabei geht es um die Nutzung des früheren Athener Flughafengeländes Hellenikon. In der kommenden Woche sollen die staatliche Erdgasgesellschaft und der Betreiber des Gaspipelinenetzes ausgelobt werden. dpa

Lürssen an Peene-Werft interessiert

Bremen/Stralsund - Die P+S-Werften in Stralsund und Wolgast könnten künftig getrennte Wege gehen. Die Bremer Lürssen Werft bestätigte am Wochenende erstmals ihr Kaufinteresse an der Peene- Werft in Wolgast. „Wir wollen kaufen“, sagte Werften-Chef Friedrich Lürssen. Die Kaufverhandlungen zwischen Lürssen und Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann über den insolventen Schiffbaubetrieb in Wolgast sollten noch am Sonntag abgeschlossen werden. „Wir sind auf einem guten Weg und versuchen, den Vertrag unter Dach und Fach zu bekommen“, sagte Lürssen. Er verwies auf den Gläubigerausschuss der P+S-Werften, dem am Montag der Vertrag vorgelegt werden soll. Die Friedrich-Lürssen-Werft baut seit 1875 Schiffe. Die Gruppe beschäftigt mehr als 1400 Mitarbeiter an sechs Standorten. dpa

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