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Regierung stärkt Honorarberatung



Berlin - Die Bundesregierung will bei der Geldanlage die Rolle von unabhängigen Finanzberatern stärken, die auf Honorar- und nicht auf Provisionsbasis arbeiten. Das Kabinett beschloss dazu am Mittwoch einen Gesetzentwurf, der die Einführung der geschützten Bezeichnung des „Honorar-Anlageberaters“ vorsieht. Diese werden von den Kunden bezahlt, dürfen aber keine Provisionen von Produktanbietern oder Dritten für sich behalten. Damit werde der „Einstieg in eine Alternativkultur der Anlageberatung“ geschaffen, sagte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU). Die Erfahrung habe gezeigt, dass provisionsbasierte Beratung Fehlanreize setzen könne, erklärte das Bundesfinanzministerium.AFP

Samsung überholt Nokia

Washington - Auf dem weltweiten Handymarkt hat der südkoreanische Hersteller Samsung den langjährigen Marktführer Nokia überholt. Nokia habe zum ersten Mal seit 14 Jahren nicht die meisten Handys verkauft, teilte die Marktforschungsfirma IHS iSuppli am Dienstag mit. Beim Verkauf von internetfähigen Smartphones baute Samsung zudem seinen Vorsprung vor dem US-Rivalen Apple aus. Von allen 2012 ausgelieferten Handys seien voraussichtlich 29 Prozent von Samsung, 24 Prozent von Nokia und 20 Prozent von Apple. AFP

Daimler droht ab Januar Strafe

Frankfurt am Main - Daimler drohen von Januar an Strafen. Der Grund: Der Autobauer will ein aus seiner Sicht zu gefährliches Kältemittel für Klimaanlagen nicht einsetzen. Allerdings müssen alle Hersteller ab 2013 laut EU-Vorschriften ein Kühlmittel benutzen, das einen bestimmten Grad der Klimagefährdung nicht überschreitet. Aktuell ist das jedoch nur der Fall bei der von Daimler abgelehnten Substanz. Das Mittel R 1234yf kann sich nach Unternehmensangaben aber bei einem Unfall im Motorraum entzünden und ein tödliches Gasgemisch freisetzen, wie Tests zeigten. dpa

US-Regierung will bei GM aussteigen Detroit - Die US-Regierung will binnen 15 Monaten bei der Opel-Mutter General Motors aussteigen. Der Staat hatte den Autobauer in der Wirtschaftskrise 2009 mit rund 50 Milliarden US-Dollar vor dem Kollaps gerettet. Rund 200 Millionen der insgesamt 500 Millionen Aktien werde der Konzern selbst für rund 5,5 Milliarden Dollar zurückkaufen, teilte GM am Mittwoch mit. Die übrigen Papiere sollten am freien Markt verkauft werden. Der Staat hielt zuletzt noch gut 30 Prozent der GM-Anteile. dpa

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