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EU reduziert Fischfangquoten



Brüssel - Die deutschen Fischer müssen sich für das kommende Jahr vorerst auf sinkende Fangmengen einstellen. Darauf einigten sich die EU-Fischereiminister am Donnerstag nach langen Nachtverhandlungen. Die Quoten für Scholle, Hering und Seelachs in der Nordsee setzten sie um 25 bis 30 Prozent im Vergleich zum laufenden Jahr herab. Die Fanggrenzen sind aber noch vorläufig, weil sich die EU noch nicht mit Norwegen über die Mengen geeinigt hat. Dies wird vermutlich im Januar geschehen. Danach haben die Nordseefischer noch Aussicht auf ansteigende Quoten. „Wir haben bei drei Bereichen – Hering, Scholle und Seelachs – sogar die Möglichkeit, die Quoten zu erhöhen“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU).dpa

Opel verkauft Werke an GM

Rüsselsheim - Opel hat einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zufolge sechs Tochterfirmen in Europa General Motors verkauft, um einen Kredit der Konzernmutter zu sichern. Der Autobauer hätte das Darlehen von knapp 2,5 Milliarden Euro eigentlich bis Ende 2014 zurückzahlen müssen, nun sei die Finanzplanung von Opel bis Ende 2016 gesichert. Opel wollte den Bericht nicht kommentieren. Nur die deutschen Werke und die in Saragossa (Spanien) und Ellesmere Port (Großbritannien) gehörten dem Bericht zufolge jetzt noch Opel. Die verkauften Fabriken dienten GM als Pfand für den Kredit. dpa

Eine Milliarde Euro lastet auf Werft

Stralsund - Die Gläubigerforderungen an die insolvente P+S-Werften sind auf einen Betrag von mehr als eine Milliarde Euro angewachsen. Insgesamt seien 2300 Forderungen mit einem Volumen von 1,004 Milliarden Euro angemeldet worden, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters Berthold Brinkmann am Donnerstag. Mitarbeiter von Brinkmann legten dem Insolvenzrichter in Stralsund 50 Aktenordner mit den angemeldeten Ansprüchen vor. Derzeit ruhen die Schiffbauarbeiten in Stralsund. Die Schwesterwerft in Wolgast geht zum 1. Mai 2013 an die Bremer Lürssen-Werft. dpa

Wirtschaft erholt sich schnell

Berlin - Die deutsche Wirtschaft schrumpft nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Schlussquartal, dürfte aber die Schwächephase schon bald überwinden. Die Forscher aus Berlin erwarten im Vergleich zum dritten Quartal einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 Prozent. Die Industrie habe die Produktion im vierten Quartal kräftig zurückgefahren, hieß es am Donnerstag im monatlichen DIW-Konjunkturbarometer. Die Flaute werde aber nicht lange anhalten, meinte Fichtner. Die Weltkonjunktur dürfte allmählich wieder Fahrt aufnehmen. dpa

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